Tagebuch

Kategorie: Diary

Weg ins Licht11.06.2017

Manchmal komme ich mir vor wie ein Zwerg (Juja) auf seinem Weg ins Licht.

IMG_5349_quer

Kategorien: Diary


17. Oktober03.06.2017

RIMG0009

Was war am 17 Oktober ? Ich habe aufgehört den Abreißkalender abzureißen. Irgendwas muss passiert sein. Folgendes Bild finde ich an diesem Tag in meinem Tagebuch. Was sind wohl die Zusammenhänge ?

IMG_5516

Oh, da fällt mir auf, das Jahr stimmt nicht ganz. Der Abreißkalender war garnicht von letztem Jahr, der war von 1990, das ist ja schon bald 27 Jahre her – na egal. Das wichtige ist doch, dass ich ihn wiedergefunden habe, oder? Naja, ok, Heute ist wichtig, sonst nichts. Und Heute denke ich an einen 17. Oktober. 26 davon habe ich seit dem Abreißkalender schon erlebt. Nichtmal an den vom letzten Jahr kann ich mich gut erinnern. Das Bild habe ich gemalt, aber was war sonst noch? So weit weg ist meine Vergangenheit – womöglich ist sie vergangen. Gut dass ich mein Heute habe. Heute kann ich machen was ich will, ich kann an irgendeinen 17. Oktober denken, oder nicht – Heute habe ich so viele Möglichkeiten.

Kategorien: Diary, Gedanke


Spaziergang mit Vollmond11.03.2017

P1030841a

Spaziergang mit Felix zur Hamme. Der Mond ist noch nicht ganz voll, er geht gerade auf und die Sonne unter – und wir mittendrin.
Habe Gestern mal wieder Werbekugelschreiber bestellt. dieses mal nicht mit dem Gedanken “Worum geht es eigentlich?” sondern mit: “Worum geht es mir Heute?” Ich henke ab und zu sollte man das überlegen, ganz praktisch. Um sich selber kennen zu lernen und sich (und vielleicht anderen auch) was gutes tun.

Jeden Tag achte ich darauf, dass das was mir wichtig ist, Raum in meinem Leben bekommt.

P1030837a

Kategorien: Diary, Natur


Rostiger Vogel im Winter12.11.2016

IMG_1986_auss_kl Was soll ich sagen, manchmal sehe ich ihn, wenn ich aus dem Haus gehe, oft nicht. Da ist er immer. Hat er einen Sinn? Haben Dinge überhaupt an sich einen Sinn oder bekommen sie ihn erst wenn wir sie betrachten und über die Dinge etwas denken?

Ich denke jeder sieht etwas anderes. Ok, vielleicht sehen viele etwas ähnliches. – Sind es nicht die Unterschiede die das Leben der Menschen bunt und interessant machen?

Heutzutage ist es eine Kunst diese Unterschiede stehen zu lassen und nicht zu werten. – Bereichern können sie unser Leben, ganz kostenlos.

Kategorien: Diary, Kunst


Stilleben mit Traktor29.07.2016

Zum einen wohne ich auf einem Bauernhof. Zum anderen liebt unser Felix (2 Jahre) Traktoren und zum dritten sammelt mein Vermieter, der Bauer, die grünen Fahrzeuge.

IMG_8976_kl

So entstehen mit der Zeit viele Bilder, 100% authentisch, nichts ist arrangiert, alles war genau so, ich habe nur gesehen und fotografiert. – Der Sinn?, liegt wie immer im Betrachter. Für mich ist es die Harmonie, die sich während der Meditation auf das Bild entfaltet.

Kategorien: Diary


In der Vorstellung hören24.07.2016

Ein Bild exotischer Rythmusinstrumente – wir können sie nur in unserer Vorstellung hören. Jeder sieht, hört und erlebt etwas anderes.

IMG_8873

Das Foto entstand bei Yoga-Vidya beim Mantrensingen.

Kategorien: Diary, Philosophie


Instagram04.08.2015

März 2011 habe ich mit Instagram begonnen. Das “mal eben” und das quadratische Format haben mich fasziniert. So habe ich nun schon über 900 mal mal eben eines meiner iPhone Fotos der Welt gezeigt.

Mittlerweile ist Instagram riesig, tausende Fotos werden in der Sekunde hochgeladen. Über Sinn und Qualität will ich mich hier nicht auslassen. Jeder nutzt es auf seine Weise und sieht seinen Sinn darin. Und ich sehe meinen.
Hier vier meiner letzten Instagrams:

klemens_b-schmetterlingklemens_b-felix
klemens_b-kanaldeckelklemens_b-apple

Wenn Ihr mehr sehen wollt, in meinen Gedankenbildern der letzten Jahre stöbern wollt, hier der Link auf die original Instagram-Seite. Instagram klemens_b Es ist keine Anmeldung nötig. Ein Klick auf ein Einzelbild vergrößert dies und zeigt meinen Text dazu.

Kategorien: Diary


Diary - 19.3.1018.02.2015

Fensterplatz

Am Fenster sitzen, raus schauen. Immer geht es ums rausschauen. Ich bin drinnen und schaue raus. Warum gehe ich nicht raus und bin dann dort wo ich hin schaue??

Na weil ich im Zug sitze…

Wusch, da huschte ein QR-Code vorbei. Das glaubt mir keiner.
(Interessant, wie doch so ein Zusatz die Aussage doch gleich viel glaubwürdiger macht :-)

Kategorien: Diary


Haiku am Morgen22.03.2015

Ein schöner Morgen, windstill, mit viel Sonne regte mich zu einem Haiku an.

Vogelgezwitscher
Rosenblüten, sattes Grün
Gedanken fliegen

haikup1050004kl Wenn Ihr nicht so recht wisst was ein Haiku ist und wozu es dienen kann könnt Ihr Euch auf meiner Verlagsseite: Edition-Felix darüber informieren.

Einen wundervollen Tag wünsche ich Euch
Klemens

(30. Juni 2009)

Kategorien: Zen, Diary


Glücklich, so wie ich bin05.03.2015

Die Blume merkt nicht, dass sie kaputt ist. Sie strahlt, so wie sie ist.
Ich, vielleicht bin ich nicht berühmt, toll oder reich.
Mag sein, mein Wesen ist das was ich bin. Mit meinem Strahlen und meinem Glück bringe ich es zum Ausdruck.

blume_p1000320kl1

Kategorien: Weisheit, Diary, Natur


Diary - 26.3.1115.02.2015

26. März 2011 – Fernsehen und so

Wir reden über Fernsehn, Streaming übers Internet und so.

Ich frage:
Kann man da denn auch aufnehmen?

Nein, wieso, man kann doch schauen was und wann man will.

Aber wenn ich den Film aufnehmen könnte, bräuchte ich ihn nicht anschauen und könnte so lange er läuft, etwas anderes tun.

p1010278kl21

Kategorien: Diary, Natur


Diary - 15.9.1420.02.2015

Sonnige kleine Blüten
img_5770-copy

Falls es Euch interessiert was mich am 7. August um 13:26 Uhr erfüllt hat. Es waren diese kleinen Blumen. Sie leuchten wie Sonnen, einfach so, ganz von selbst, ohne einen Grund, ohne etwas dafür zu wollen.

Kategorien: Diary, Natur


Diary - 17.3.610.02.2015

17. März 2006, 18.09 Uhr – Im Zug auf irgendeinem Bahnhof. Ich schaue aus dem Fenster, ein anderer Zug steht zwei Gleise weiter, ein Vorortzug mit zwei Stockwerken.

tb060317

Menschen sitzen hinter den Fenstern. Es ist Abend sie wollen nach Hause, waren zum Arbeiten in der Stadt und jetzt, am Freitagabend freuen sie sich auf ein schönes Wochenende. – Vielleicht irre ich mich auch, ich kann keine Freude in ihren Gesichtern entdecken. Sie sitzen einfach nur da, lesen eine Zeitschrift oder schauen anderen Menschen nach, die gerade einsteigen. Niemand schaut aus dem Fenster und sieht mich wie ich ihn beobachte. – Ich schaue mich um, nein mich beobachtet niemand, warum auch, warum sollte mich jemand beobachten, mich, der doch nur dabei ist Andere zu beobachten. – Vielleicht sitzen sie jeden Abend in diesem Zug, vielleicht sogar auf dem selben Platz, fahren jeden Tag die selbe Strecke, kennen sie in und auswendig. Oder kennen sie garnicht, weil sie nicht mehr hinschauen, bemerken nicht, daß ein Zug sie viele Kilometer in einen anderen Ort bringt. – Und dann? dann bin ich selbst unterwegs. Die letzten Häuser des Stadtrandes ziehen an mir vorbei, langsam wird es dunkel. Doch ich bemerke es kaum, weil ich so sehr mit schreiben beschäftigt bin.
Was ist jetzt ? Schreibe ich, sehe ich Städte und Landschaften an mir vorbeiziehen oder sitze ich in einem Zug der von einer Stadt zur nächsten fährt ? Und was macht der Mensch der den Zug fährt ?
Ich denke es ist am besten ich hole eine langweilige Zeitschrift aus meiner Tasche und blättere darin.

Kategorien: Diary


Diary – 14.3.605.02.2015

Dienstag, 14. März 2006, 11.21 Uhr – Mein Blick schweift aus dem Fenster. Blauer Himmel hinter den feinen Zweigen der noch kahlen Bäume. Schnee auf der Schattenseite der Dächer und auf den Wiesen. – Amelie erfüllt den Raum in dem ich sitze. Genauer gesagt die Musik des Filmes.
Und natürlich die Luft, die Sonne, und meine Gedanken an den Film, die Bäume, die kalte Luft draußen und die warme Sonne.
Sekunde für Sekunde zieht dahin, Jetzt in diesem einen Augenblick.
Mein Blick schweift umher, ich sehe Bilder, Bücher, alle möglichen Dinge. Alle in meinem Geist, alle in diesem Raum.

dscn5694kl

Vielleicht, vielleicht kommen irgendwann überall aus diesen schwarzen Ästen und Zweigen tausende von lichtgrünen Blättern. Leben, Zyklus – ja, ein Teil davon bin auch ich.

Kategorien: Diary


Eine Katze02.02.2015

Luzi, meine schwarze Katze

Auf einmal ist mitten im Sonnenzentrum eine Katze, Luzie hab ich sie genannt.

luzi1

Katzen sind sehr klar mit dem was sie in ihrem Leben wollen:

1. Fressen
2. Zuwendung
3. Schlafen

Ok in der Regel sind Katzen auch unternehmungslustig, Luzie nicht, ich glaube sie könnte keiner Fliege etwas zu leide tun.

luzi2

Die Welt da draußen betrachtet sie am liebsten durchs Fenster, da kann ihr nicht passieren.

luzi3

Drei Jahre sind nun vergangen und folgende Gedanken erlebe ich gerade:

Ich habe eine Katze, Luzi, sie sitzt während ich hier schreibe auch meinem Schoß und schnurrt. Ihr Schwanz bewegt sich spontan, scheinbar unkontrolliert. Ich glaube sie fühlt sich wohl, gerade jetzt. Ganz gelassen liegt sie auf meinen zum Schneidersitz gefalteten Beine. Kalt werden sie nicht, aber bald einschlafen.
Ist eine Katze wie ein Mensch, der außer trinken und essen auch noch Wärme, Zuwendung, Liebe braucht um zu leben, um nicht mit der Zeit zu verkümmern?

Meine Luzi ist mittlerweile Blind, hört und riecht fast nichts mehr, kann nicht mehr orten woher Geräusche kommen und findet ihren Futternapf wenn überhaupt nur nach langem Suchen. Und ihr Klo ? Wenn es zufällig in der Nähe ist, macht sie rein, an sonsten macht es für sie keinen Unterschied, auch dahin zu pinkeln wo sie gerade ist, sie würde ihren Kasten eh nicht rechtzeitig finden.

Nein, alt ist sie noch nicht, sie hat einen Tumor im Rachen hat der Arztgesagt, desshalb auch die Schluck- und Atembeschwerden. Warum sie noch lebt? Ich weiß es nicht. Sie kann nichts tun, außer essen, langsam, immer wieder anstoßend, umherirren, schlafen und, wenn ich mal Zeit habe, sich von mir kraulen lassen, oder einfach nur auf mir sitzen. Sie genießt meine Nähe, ich erlebe ihr Wesen.

Macht ihr Leben noch einen Sinn? – Ja, bis zu ihrem Tod. Das Leben eines jeden Lebewesens, macht Sinn solange es lebt. Von manchen Wesen mag sich uns ihr Sinn erschließen, bei Anderen können wir nur zweifeln, an einer möglichen Führung Gottes. – Macht mein Leben einen Sinn? … Morgen schon kann es ganz anders aussehen. – Der Sinn, den es haben kann, kann nur in diesem Augenblick liegen.

Das Leben, es wäre traurig, gäbe es nicht den Augenblick. Die Gegenwart in der die Schönheit, die Freude, der Friede und die Liebe wohnt. Vielleicht ist das ja der Sinn des Ganzen Lebens, das zu erleben, an Tiefe und Qualität zu entwickeln und auszudehnen.

Kategorien: Diary, Gedanke


Meine Insel17.01.2015

Ein kleines Insel-Haiku

insel1

Kategorien: Diary, Zen


Weisheiten10.01.2015

Immer wieder begegnen sie mir, mal hier und mal dort.
Im Alltag – “Alltag” ist kein schönes Wort.
Im Leben, Heute, Jetzt.
Bin ich aufmerksam, mit wenig Gedanken, Raum lassend, still.
Entdecke ich sie…
Wie Pu der Bär schon sagte: “Heute? Heute ist mein bevorzugter Tag”

Kategorien: Diary