Tagebuch

SFC 047 - „Die empty"22.07.2017

Hallo Ihr,
ein wenig konfrontierend ist der Titel schon (ein englischer Buchtitel, übersetzt: „Sterbe leer“ ). Der Gedanke gefällt mit gut, es heißt, dass ein Friedhof der wertvollste Ort ist, denn dort liegen so viele unbelebte Ideen, Träume, Fantasien, Erfindungen usw. begraben. Und es heißt weiter, dass es für uns lebendigen darum geht alles zu leben, Menschen zu bewegen, gute Energien in die Welt zu bringen, und leer zu sterben.

ZenImAugenblickDeshalb auch meine Challenge, da ist so viel in mir das in die Welt möchte und es bringt mir Freude es zu tun. Wie viele Menschen davon einen Nutzen haben werden ist nicht von Bedeutung. Wenn es ausser mir noch einer ist, dann hat es sich schon gelohnt. Es ist wie mit meinem ersten Buch, das ich 2001 verlegt habe, „Zen im Augenblick“ der Titel. Die Internetseite dazu ist etwas veraltet, ich habe sie damals selber gemacht. Leider waren die Vertriebskosten so hoch wie die Einnahmen, so konnte ich kein weiteres Buch im eigenen Verlag verlegen. Es geht in diesem Buch um Haiku-Gedichte und Meditation. Ein paar Exemplare habe ich noch, 9,80€ der Preis. Es ist ein schönes, gebundenes Buch, das man gern verschenkt. 1.000 Exemplare war die Auflage. An eine schöne Rückmeldung kann ich mich erinnern – und an viel Freude die ich während des ganzen Prozesses hatte. :-)

Ich glaube es geht garnicht, „leer zu sterben“, ich glaube, je mehr ich in die Welt gebe desto mehr kommt nach. So werde ich nie leer sein, so lange ich lebe – ist auch nicht schlimm, wenn es mir Freude bringt und manch anderem Menschen auch, bin ich glücklich.
Euer Klemens

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 046 - Leben21.07.2017

SFC – 046 – Leben – Hallo Ihr,
mein Einstieg in das weniger weltliche Leben mit Meditation und Yoga war mit 17 Jahren. Über einen Freund lernte ich einen indischen Meister kennen. Jeden Morgen und jeden Abend meditierten wir und mehrmals die Woche trafen wir uns zum Austausch (Satsang) jeder der wolle sprach über seine Erfahrungen. 8 Jahre war ich sehr Aktiv in dieser Gruppe. Diese Zeit war die Grundlage für alles was da noch kommen sollte.
Noch Heute fühle ich mich mit Prem Rawat verbunden und noch Heute lehrt er Meditation und gibt Anregungen für ein Glückliches und erfülltes Leben. Hier einen schönen Auszug aus einem Vortrag über “das Versprechen des Lebens” (in englisch).

Er spricht davon dass es Zeiten gibt, in denen wir vergessen dass wir am Leben sind. Ok mag sein, dass das Leben es manchmal „nicht gut mit uns meint“ und wir am liebsten die Zeit vorspulen wollen. Trotzdem, für mich ist es schade um jeden Tag den ich vorbei gewünscht oder übersehen habe, weil ich zu beschäftigt war. Jeder Tag, an dem ich nicht gelächelt habe, an dem ich nicht gelacht habe, an dem ich nicht in ein freundliches Gesicht geschaut habe (gleich Morgens erstmal in mein eigenes), ist ein Tag, den ich nicht so wiederholen möchte. Tag für Tag ist es unsere Entscheidung ! So frage ich mich immer wieder, wieviel Wert sind mir meine Tage?
Euer Klemens

PS: Kinder lachen ca. 400 mal am Tag, Erwachsene wenns hoch kommt 20 mal. Einmal richtig lachen ist so gesund wie 20 Minuten Joggen. Hier der passende Artikel dazu.

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 045 - Veränderungen 220.07.2017

Hallo Ihr,
wenn ich mir Gedanken über Veränderung mache kommen mir immer auch folgende 2 Aspekte in den Sinn:
1. Wir Menschen mögen in der Regel keine Veränderungen. Wir Menschen mögen meist lieber „Sicherheit“ Unser Haus, unser Partner, unser Job, unsere Kinder usw. gerne hätten wir, dass wir sicher sein können dass es so bleibt.
Ein aktuelles, einfaches Beispiel: Ich gehe gern in meinem lieblings-Supermarkt in Ritterhude, ich weiß wo alles ist, es macht Spaß die üblichen Sachen und vielleicht auch mal was neues einzukaufen. Nun ist er umgezogen, einfach so, ein paar Straßen weiter, größer, toller und ganz anders. Es ist wie, wenn ich in einer fremden Stadt einkaufen gehe, ich finde nichts, ich vergesse was, es macht kein Spaß – warum kann es nicht so bleiben wie es ist? :-)
Wenn wir selbst die Veränderung herbeiführen ist das in der Regel für uns ok (vielleicht für die beteiligten Anderen nicht)

2. Alles verändert sich, ständig. Veränderung ist Leben, Veränderung ist natürlich. Der Stand der Sonne, das Wetter, die Jahreszeiten, Pflanzen und Tiere wachsen. Menschen wachsen, entwickeln sich (nicht nur in den ersten 20 Jahren). Wie langweilig wäre eine Welt, wenn alles so bleiben würde wie es ist. Wenn wir Morgen, oder in 10 Jahren immer noch das selbe denken würden.

Wie steht es mit Euch, genießt Ihr Veränderungen oder eher Sicherheit?
Euer Klemens

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Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 044 - Veränderungen 119.07.2017

2011-08-05_1312544905Hallo Ihr,
Vielleicht kennt es jemand von Euch, wir wollen etwas ändern und… nichts ändert sich. Womöglich stellen wir es erst nach Jahren fest. Dieser Umstand kann verschiedene Gründe haben:
1. Die Zeit ist noch nicht reif
2. Wir wollen gar nicht, dass sich etwas ändert
3. Wir trauen uns nicht
4. Wir haben Überzeugungen die uns blockieren
Zuerst gilt es herauszufinden, welcher der 4 Punkte auf uns zutrifft, denn zu jedem Punkt gibt es eine andere Lösungsstrategie. Am leichtesten finden wir heraus, was uns hindert indem wir so tun als ob.

Zum Beispiel: Wollen wir einen neuen Job, schreiben wir einfach mal eine Bewerbung. Oder wollen wir mit Rauchen aufhören, tun wir es einfach mal für einen Tag.

Das wichtigste bei Veränderungen ist unsere Entscheidung, ist dass wir erkennen, dass es unser Leben ist, dass es in unserer Entscheidung liegt.

Da fällt mir ein Bild aus meinen Coaching-Karten ein: mein Zwerg Juja vor einem Schild. Manchmal sind die Zeichen so groß und offensichtlich, dass wir sie gar nicht mehr sehen
Euer Klemens

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 043 - Zen 218.07.2017

SFC – 043 – Zen 2 – Hallo Ihr,
und, habt Ihr den Film angeschaut? (Erleuchtung garantiert) – das ist für mich Zen.
Zen ist nicht streng, ständig meditieren, arbeiten im Kloster. Klosterleben ist so, zeitweise. Zenmönche lieben das Leben, essen keine Tiere, leben bewusst im Einklang mit der Natur und praktizieren Zen.

Zen ist auch hier möglich, mitten in unserem bunten schnelllebigen Alltag.

Was Zen sicher nicht ist: Zen ist nicht käuflich. Wenn auf irgendwelchen Produkten Zen drauf steht, ist sicher nicht Zen drin, wie teuer es auch sein mag. Zen ist kein Konzept und sicher keine Religion. So steht Zen auch nicht in Konflikt mit Religionen.

Zen ist alles mögliche, Zen ist Freiheit, lachen, lieben, Mitgefühl, bewusst erleben…
Zen kann man nur im Hier und Jetzt leben, erleben.

Hier Sonnenzentrum habe ich einen eigenen Kreis für „Zen im Alltag“
Probiert es aus, oder fragt mich was Ihr noch zu Zen wissen wollt.
Euer Klemens

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Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 042 - Zen 117.07.2017

Erleuchtung_garantiertHallo Ihr,
bestimmt habt Ihr schon von Zen gehört, von Klöstern irgendwo in den Tiefen Japans. Leider war ich noch nicht dort, trotzdem würde ich mich als Zen-Schüler bezeichnen. Zen ist für mich eine wunderbare Art gelassen und erfüllt jeden Tag mein Heute zu leben.

Einer meiner Lieblingsfilme „Erleuchtung garantiert“ zeigt wunderbar und lustig, wie „normales Leben“ und Zen zusammen gehen kann. Hier der Trailer. Das Kloster, der Abt und die Mönche, alles echt, keine Schauspieler. Und auch die Schauspieler haben echt mitgemacht.

Zen auf strenges Klosterleben und Meditation zu reduzieren ist wie wenn man Yoga auf Körperübungen reduziert und das Leben auf arbeiten und Geld verdienen. Es ist mehr, alles ist viel mehr. Einem Kind oder Jugendlichen brauche ich das nicht erzählen, ein Erwachsene versteht mich gar nicht. Wenn wir meinen zu wissen wie die Dinge zusammenhängen, wie das Leben funktioniert, verlieren wir die Offenheit für die Faszination des Lebens.
Euer Klemens

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge