Tagebuch

SFC 041 - Doppelbelichtung16.07.2017

Hallo Ihr,
noch mal was für die Foto Interessierten unter euch, eine ziemlich Coole, spezielle Art der Doppelbelichtung.
Üblicher Weise, was sogar bei einigen Digitalkameras geht, werden die beiden Aufnahmen nacheinander gemacht. Oder auch erst im Bildbearbeitungsprogramm übereinander gelegt.
Viel interessanter finde ich ist es, einen Film komplett zu fotografieren und dann ein zweites mal einzulegen. Da es bei mit unter Umständen Wochen dauert bis der Film das erste mal voll ist, habe natürlich keine Ahnung mehr was ich so fotografiert habe. So ist es dann mindestens doppelt spannend wenn der entwickelte Film vom Fotolabor zurück kommt.

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Da es beim normalen Kleinbildfilm nicht so einfach ist ihn beim 2. mal genau gleich einzulegen verwende ich für diese Spielereien einen APS-Film. mit den entsprechenden Kameras. Die einfachen „Knipsen“ gibt es gebraucht in der Regel schon für weniger als 10 Euro im Internet. Die interessanteste dieser Art ist die efina von Pentax, da sie als einzige, neben der Automatik, einen Langzeit Belichtungsmodus bietet. Super ist auch die SLR Proneo 600i von Nikon. Das besondere bei ihr ist, dass die aktuellen, bildstabilisierten Nikon DX Objektive passen. Diese Kamera bietet die üblichen automatischen und manuellen Einstellungsmöglichkeiten heutiger DSLRs.

Das besondere am APS-Film ist dass er nicht eingefädelt werden muss. Für die 2. Belichtung muss nur die Filmpatrone zurückgesetzt werden, damit die Kamera nicht „denkt“ dass der Film schon belichtet wurde.
Fairerweise muss ich erwähnen dass APS-Filme schon seit mehr als zehn Jahren nicht mehr hergestellt werden. So kann man nur noch die abgelaufenen Filme im Internet ersteigern. So ist das ganze eher was für Spieler und Entdecker als für Perfektionisten.
Euer Klemens

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 040 - Analogfotografie15.07.2017

Hallo Ihr,
wie früher fotografiere ich jetzt auch gern noch ab und zu mit Film. Es ist ganz anders, braucht mehr Zeit und ich bin viel bewusster. Ich habe auch noch ältere Kameras, mit einfachem Belichtungsmesser und ohne Autofokus. Ich geniesse es zu sehen, zu entdecken und mir ein Bild vom gesehenen zu machen.
36 Bilder und der Film ist voll und das Ergebnis lässt sich auch nicht sofort prüfen. Erst wenn der Film entwickelt aus den Labor kommt. Es ist eine tolle, empfehlenswerte Erfahrung, Heute, in unserer schnelllebigen Zeit.
Hier eine Wolke, einfach nur eine schöne Wolke. Verwendet habe ich eine Normal-Brennweite (50mm) und einen abgelaufenen Diafilm, den ich dann selber mit einem Durst Diaduplikator Digitalisierte.
Ich möchte Euch hier nicht mit technischen Details langweilen. Stellt einfach Fragen, renn es Euch interessiert.
Euer Klemens

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SFC 039 - Meditation 314.07.2017

Hallo Ihr,
nochmal zu Meditation. Was ist nun Meditation? Zazen ist Meditation, mehrmals 25 Minuten still sitzen, auf einem runden Kissen. eine Yoga Übung kann Meditation sein, ein Spaziergang, Fließbandarbeit, malen, laufen, am Meer sitzen… vieles kann Meditation sein.
Was macht nun Meditation aus? Ganz im Moment sein. bewusst sein, still sein, keine Reaktion auf Eindrücke von aussen.

Wenn jemand sagt, Meditation ist nichts für mich, dann ist es nicht weil er es nicht kann, sondern weil er keine Lust hat Zeit mit sich zu verbringen – ist auch ok.

Es geht nicht um die Quantität, die Menge oder darum wie lang wir meditieren, besonders dann, wenn wir unerfahren sind. Es geht darum es zu tun, es auszuprobieren.
Und wozu ist Meditation nun gut? Sie ist wie ein Reset. Sie bringt uns zur Ruhe, sie entspannt uns, sie öffnet unseren Geist und harmonisiert.
In meinen Beiträgen 31 bis 33 bin ich auch auf das „Wie“ eingegangen.
Und in meinem Kreativ-Coach Blog habe ich einen passenden kleinen 1 Minute Pause Film dazu.

Euer Klemens

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 038 - für Selbstverständlich13.07.2017

Hallo Ihr,
ich weiß, es ist ein alter Hut, jeder weiß es: „Man sollte dankbar sein für das was man hat.“ Andersrum gesagt: „Wie schön ist es wenn der Schmerz nachlässt.“
Also ich freue mich, wenn ich freiwillig daran denke, wenn ich morgens aufstehe das wertzuschätzen was ich bin und kann: Oh, Beine und Arme funktionieren, der Kopf funktioniert (halbwegs), ich kann sehen. hören und sprechen und vielleicht noch andere einfache Fähigkeiten. Danke. Ich freue mich darauf Heute das alles zu nutzen. Ich bin der Ansicht, dass ich das alles genau dafür bekommen habe.

Nutzen für die eigene Freude und für die Freude anderer Menschen – Heute.

Und dann sind da noch die Möglichkeiten, die ich Heute habe. Energie und einen wachen Geist, um was daraus zu machen. Nicht die Welt zu verändern, sondern vielleicht einfach nur ein Lächeln anzunehmen oder ein Lächeln zu geben. Schönheit, Liebe, den Atem zu genießen – oh gehts mir gut.
Euer Klemens

PS: Ich hoffe Euch geht es genauso.
PS2: Da kommen mir die “4 Unermesslichen” in den Sinn, so wundervoll.

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SFC 037 - Die Herrscherin12.07.2017

SFC – 037 – Die Herrscherin – Hallo Ihr,
Heute hat es bei mir geklappt, zumindest stellenweise. Auf meinem Weg zur Tarotschule habe ich mir ein Legesystem zur Herrscherin aus dem Tarot ausgedacht. Der Titel lautet: „Ich bau’ mir meine Welt“ (Pipi L. wird es mir verzeihen, dass ich hier ihr Lebensmotto verwende).

LS_Tarot_2017-07-12Karte 1 ist der Zauberstab (so interpretiere ich in diesem Fall das was sie in der Hand hält) Der Zauber den wir aussprechen.
Karte 2 und 3 zeigt das was sich entwickelt, zeigt das was der Zauber hervor bringt.
Nun können wir einfach so zaubern, ohne dass wir etwas im Sinn haben oder wir haben ein bestimmtes Thema, das uns gerade beschäftigt, in dem wir festhängen.

Wenn der Zauber nun so garnicht passt? – Wenn wir zaubern, dann zaubern wir immer: „wie es uns gefällt“. Also, irgendwas gefällt uns daran.
Probiert es aus, wir hatten echt interessante Ergebnisse.
Euer Klemens

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SFC 036 - Denken lernen11.07.2017

Hallo Ihr,
hier noch ein spannender Tip für alle jene von Euch die manchmal oder regelmäßig fahren müssen, ob mit dem Auto oder mit der Bahn spielt keine Rolle. Ich fahre 3mal die Woche mit dem Auto zu meinem Kunden. Ich höre gern Hörbücher, Podcasts oder ich telefoniere.

Die Idee ist nun einfach mal nichts zu tun, kein Radio, nicht telefonieren und ganz besonders keine Kommentare. Erstmal für eine Weile sich selbst beobachten. Wenn wir fahren, besonders beim Autofahren sind wir ständig am reagieren. Wir kommen nicht dazu eigene, zusammenhängende Gedanken zu denken. Wenn wir nicht reagieren kreisen unsere Gedanken um irgend ein Thema das uns gerade beschäftigt. Das sind keine konstruktive Gedanken, das ist verschwendete Aufmerksamkeit.

Zurück zur Übung: Wir sitzen aufrecht, strecken die Halswirbelsäule und atmen bewusst für ein paar Atemzüge. Wir beobachten unseren Geist und bringen ihn immer wieder zurück zu unserem Atem.
Dann versuchen wir konkret an ein Thema zu denken, wir wollen etwas erarbeiten oder ein Gespräch vorbereiten… Ich meine klare eigene Gedanken, nicht die kreisenden die uns belasten. Wir versuchen etwas eigenes, schönes zu entwickeln.
Ich überlege mir zum Beispiel über welches Thema ich als nächstes schreiben möchte. Vielleicht halte ich sogar an, um mir Notizen zu machen. Das Foto ist beim Fahren entstanden.
Probiert es aus, Euer Klemens

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Kategorien: Selbstfindungs-Challenge