Tagebuch

SFC 126 - Fehler01.04.2018

Liebe Freunde schön dass ihr wieder dabei seid,
dies ist das 26. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: Fehler. Eines der ersten Dinge die wir in unserem Leben lernen (Das war nicht richtig, das darfst du nicht, so geht das…). Fehler an sich sind gut, sie dienen unserer Entwicklung. Wir alle waren mal solche kleinen Schreihälse. Und wenn jemand meint, mit 20, 30, 40, 50, 60, 70, wüsste und kann er alles, macht einen großen Fehler.

Ben Ouattara beschreibt es schön in seinem Podcast, es geht nicht so sehr um den Fehler, es geht mehr darum was ich besser machen kann.
Und Biyon Kattilathu beschreibt in seinem kurzen Video auf YouTube die Idee der freien Meinungsänderung.

Mir geht es hier nicht um Fehler mit fatalen Folgen, wie zum Beispiel beim Bergsteigen oder bei einer Operation im Krankenhaus. Mir geht es um unseren Alltag, bei der Arbeit, privat und persönlich.

Fehler können bewertet und beurteilt werden, und werden uns dann blockieren. Fehler sind auch Erfahrungen, wir können aus ihnen lernen und uns entwickeln.

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
1. Annehmen, zugeben, ohne Bewertung und ohne eine mögliche Fremdbewertung zuzulassen.
2. Schauen was uns der Fehler gebracht hat, welche Erfahrung, was noch.
3. Was können wir tun um den Fehler wieder gut zu machen. Was können wir ändern um ihn nicht wieder zu machen.
4. Andere die Fehler machen bei diesen drei Schritten unterstützen.

Nach 7 Tagen schauen wir was es uns gebrecht hat. Vielleicht können wir einen Teil dieser Einstellung in unseren Alltag integrieren.

Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch,
Euer Klemens

PS: Erzählt mir von Euren Fehlern. Und was sie Euch gebracht haben.

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 125 - Spielen25.03.2018

Liebe Freunde schön dass ihr wieder dabei seid,
dies ist das 25. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: Spielen. Wenn ich spielen sage meine ich Gesellschaftsspiele, so richtig mit Spielmaterial, gemeinsam. Oder kreative Spiele, allein oder gemeinsam mit anderen. Zum Beispiel malen, zeichnen, schreiben, musizieren, basteln…

Beim spielen scheiden sich die Geister. Die einen meinen: Oh toll, wir spielen jeden Tag, was gibt es Neues? Die anderen: Zum spielen hab ich keine Zeit, ich bin zu alt, das ist was für Kinder, ist gut für ihre Entwicklung… Apropo Entwicklung. Unser Körper ist mit 20, 25 Jahren Ausgewachsen. Unser Geist entwickelt sich unser Leben lang.

Spielen an sich ist sinnfreies tun, der Sinn liegt im tun und im Ergebnis, wie zum Beispiel: Gemeinschaft, neue Gedanken und Ideen, Entwicklung, Lebensfreude, Offenheit…

“Ich spiele also bin ich.”

(Der Titel eines wunderbaren Buches von Wolfgang Dietrich)

Die Aufgabe für die nächste Woche:
Finde Gelegenheiten zum spielen. Tagsüber in der Pausen, abends, am Wochenende, draußen, drinnen, mit Freunden, mit Kindern, mit Fremden… Eine Woche Lang.
Nach einer Woche schaut zurück. Was hat es Euch gebracht. Entdeckt Euern Sinn.

Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch,
Euer Klemens

PS: Erzählt mir von Euren Spielen. Und wenn Ihr Anregungen braucht, meldet Euch.

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 124 - Leichtigkeit18.03.2018

Liebe Freunde schön dass ihr wieder dabei seid,
dies ist das 24. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. (Entschuldigt die Qualität, ich war auf dem Rückweg von einem Yoga-Kongress)

Das Thema dieser Woche: Leichtigkeit. In unserer Zeit wird Leichtigkeit immer mehr zum Thema. Alles um uns herum scheint immer wichtiger und schwerer. Die Tageszeitungen sind voll von wichtigen Themen und schweren Headlines. – Und wen interessieren diese Nachrichten, wenn sie mal einen Tag oder eine Woche alt sind?
Dieses Wochenende, beim Businessyoga-Kongress im Yoga-Vidya Zentrum in Bad Meinberg ist mir die Idee zum Thema Leichtigkeit gekommen. Ich erlebe bei den Veranstaltern Leichtigkeit trotz viel Arbeit und Organisation. Nicht in jeder Firma klappt das so gut. – Ich glaube es ist möglich, in jedem Umfeld.

Warum können eigentlich Engel fliegen? – Na weil sie sich leicht nehmen. Und warum können Menschen und vielleicht gerade wir deutschen, nicht fliegen? – Weil wir uns so oft beschweren. Die schweren Gedanken, unser recht haben wollen, kosten uns viel Energie, machen uns unkreativ und verschließen uns für andere Sichtweisen. Wenn wir einfach mal einen Moment inne halten, innerlich einen Schritt zurücktreten und uns öffnen für die Zusammenhänge, für die Sichtweisen anderer Menschen, wird alles schon viel leichter.

Aufgaben für diese Woche:

  • Uns nicht beschweren.
  • Morgens eine Minute entspannt und aufrecht stehen. Die Schultern hängen lassen, Kopf und Kinn locker, entspannt atmen. (in einem entspannten Körper können wir keine ärgerlichen Gedanken denken)
  • Schwere, ärgerliche Gedanken aufschreiben. Auf einem Zettel in der Tasche belasten sie uns weniger als in unserem Kopf.
  • Den ganzen Tag über, in schwierigen Situationen, immer wieder achtsam sein, gedanklich einen Schritt zurücktreten. Der Situation einen Moment Zeit geben. Sich öffnen für andere Zusammenhänge.
  • Am Abend Zuhause, für eine Minute stehen und spüren: Wir stehen unsere Frau, wir stehen unseren Mann und wir lassen los. Alles was wir den Tag über getragen haben stellen wir, wie einen Rucksack, zur Seite. Alles was so wichtig war, was wir immer noch tragen, scheiben wir auf, sprechen wir auf Band und lassen los. Wir brauchen es Zuhause nicht zu tragen. Wir entspannen, sind ganz in Frieden. Wir können uns Zeit nehmen etwas kreatives zu tun, zu reden, oder ein Buch zu lesen.

Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch,
Euer Klemens

PS: Erzählt mir wie es Euch ergangen ist. In welchen Situationen war es besonders leicht oder schwer, Leichtigkeit zu erleben?

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 123 - "Meine Zukunft"11.03.2018

SFC-123 „Meine Zukunft“ – Selbstfindungs-Challenge für mehr Lebensfreude pro Tag

Liebe Freunde schön dass ihr wieder dabei seid,
dies ist das 23. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Meine Zukunft“. Gerne sind wir mit unseren Gedanken in der Zukunft. Wo sind wir da eigentlich? Ich behaupte: Die Zukunft gibt es nicht!

Es sind die Prägungen aus der Vergangenheit und die Gedanken und Handlungen im Jetzt, welche Form und Inhalt des nächsten Moments bewirken.

Wobei in der Regel, die unbewussten Überzeugungen und Programmierungen, die uns bis heute geprägt haben, zu 80% oder mehr, unsere kommenden Tage bestimmen. Entscheiden macht Angst (habe ich bei Kierkegaard gelesen), wir kennen die Zukunft nicht, wir wissen nicht was richtig und was falsch ist. Das ist eben so. Es geht darum, dass wir uns bewusst werden, dass wir unser Leben leben, dass wir unsere Entscheidungen fällen und dass wir die Verantwortung übernehmen.
Lassen wir uns nun treiben oder handeln wir selbst. Lassen wir unser Leben auf uns zukommen, oder gestalten wir es selbst. Sicher, es gibt Rahmenbedingungen, aber das Leben lässt uns immer viel Spielraum für unsere eigenen Entscheidungen.

Die Aufgaben für die nächsten 7 Tage:
Nimm Dir für eine Woche morgens und abends ein paar Minuten Zeit und mache Dir Gedanken über folgende Fragen, schreibe wichtige Gedanken auf.

  • Wen lasse ich entscheiden über das was ich tue?
  • Wenn es andere Menschen sind, sind es Menschen die mich lieben?
  • Wenn es Umstände sind, bin ich mit ihnen einverstanden?
  • Profitieren nur andere davon, wenn ich etwas tue, oder ich auch?
  • Bin ich mir bewusst, dass das was ich heute tue immer meine Entscheidung ist und immer meine Zukunft bestimmt?
    Achte in dieser Woche auch tagsüber auf das was Du tust. Woher kommen Deine Entscheidungen?

Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch,
Euer Klemens

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 122 - "Wahrnehmung"04.03.2018

Liebe Freunde schön dass ihr wieder dabei seid,
dies ist das 22. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: Wahrnehmung, passend zum Thema der letzten Woche. Ich denke die Begriffe wahrnehmen und leben können wir synonym verwenden. Leben wir, nehmen wir wahr. So lange wir wahrnehmen sind wir am Leben. Ich möchte hier nicht wissenschaftlich werden, mich interessiert die praktische Seite des Themas.
Wahrnehmung findet ständig statt. Ca. 80% unserer Wahrnehmung ist unbewusst, das heißt sie basiert auf „gelernten“ Verknüpfungen, unserer unbewusst entwickelten Programmen und Überzeugungen. Praktisch heißt das, wenn wir merken, dass wir etwas sehen, hören… dann hat die Wahrnehmung schon längst stattgefunden, wir haben schon längst entschieden wie wir reagieren.
1. Wir wollen anders reagieren, weil es nicht konstruktiv ist wie wir reagieren. Gemeint ist hier nicht nur eine Reaktion wie Ärger, Angst oder Unsicherheit, auch der Griff zur Zigarette ist eine Reaktion.
2. Wir wollen bewusster wahrnehmen und aus einem gelassenen Gemüt heraus reagieren, einfach weil es konstruktiver ist, mehr Freude macht und das Leben verlängert.

Die Aufgaben für die kommende Woche

  • Die 20% unserer bewussten Wahrnehmung mitbekommen, sie „bewusst“ wahrnehmen.
  • Mitbekommen wie entspannt wir sind, wie stark unsere Reaktion von unserer unbewussten Programmierung geprägt ist.
  • Wie fühlen wir uns wenn wir urteilen, ist unsere Reaktion konstruktiv?
  • Wenn wir eigene Reaktionen auf Umstände entdecken die uns nicht gefallen, immer wieder üben anders zu entscheiden.
  • Erfahrungen aufschreiben.
  • Am Ende der Woche überlegen welche Übung wir beibehalten wollen, was wir versuchen wollen zu ändern.

Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch,
Euer Klemens

PS: Was habt Ihr herausgefunden, gab es weniger konstruktive Reaktionen, wie schwer fällt es Euch diese zu verändern? Ich freue mich über Eure Rückmeldungen.

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge


SFC 121 - "Jeden Tag ein neues Leben"25.02.2018

Liebe Freunde schön dass ihr wieder dabei seid,
dies ist das 21. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Jeden Tag ein neues Leben“.
Wir können unser Leben als ganzes anschauen: vor einigen Jahren sind wir hier auf die Welt gekommen, bei unseren Eltern in ganz bestimmten Umständen. Das was wir jetzt sind, sind wir aufgrund der Umstände in die wir hineingeboren wurden und aufgrund dessen was wir in dieses Leben „mitgebracht“ haben. All das ist eben so wie es ist. So wie die Regeln in einem Spiel oder die Umstände in einem Urlaubsort. – Nun, mitten in unserem Leben können wir uns überlegen woher wir kommen, wo wir jetzt sind und wo wir in ein, fünf, zehn oder zwanzig Jahren sein wollen.

Und wir können diesen Tag heute als ein ganzes Leben sehen. Morgens werden wir geboren, sehen uns in Umständen und haben Möglichkeiten. Wir leben unser Leben heute. Und am Abend, am Lebensabend, schauen wir wie es war, was wir erlebt, erreicht, gemacht und gefühlt haben. Das besondere ist, wir erinnern uns an unsere Vorleben und können darauf aufbauen.

„Was will ich in diesem Leben tun (erreichen, erledigen, geben und fühlen)?“

„Das was ich in diesem Leben tue, setzt die Ursachen für mein neues Leben für morgen.“

„Es ist mein Leben, ich lebe es, ich setze Ursachen, und ich mache etwas aus den Wirkungen“

Die Aufgaben für die kommenden 7 Tage:

  • Schaue Dir morgens Deine Umstände und Möglichkeiten an – sage Danke für dieses neue Leben.
  • Überlege Dir was Du in diesen neuen Leben tun willst, erledigen, erreichen, geben und fühlen willst.
  • Den Tag über denke immer wieder daran.
  • Am Abend, an Deinem Lebensabend, ziehe Bilanz – Sage Danke
  • Übe wenigstens sieben Tage lang.

Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch,
Euer Klemens

PS: Wie waren Eure Leben, was habt Ihr daraus gemacht? Ich freue mich über Eure Rückmeldungen.

Kategorien: Selbstfindungs-Challenge