Über das Ego

Gedanken über das Ego

Ich bin unglücklich. – das stimmt nicht.
Du fühlst dich im Moment so, vorhin hast du dich glücklich gefühlt.
Du bist mehr als das was du fühlst, genau genommen bist du garnicht was Du fühlst, denn das verändert sich ständig. Du bist Liebe, ein Bestandteil der göttlichen Schwingung.
Das was du fühlst ist das Ego. Das Ego will ständig etwas anderes, es will Bewegung, es mag keine Ruhe, keinen Frieden. Es will nichts bestimmtes, es hat kein Ziel. Wenn es dir gut geht, will das Ego etwas das du nicht hast, wenn es dir schlecht geht auch. So kann es dir manchmal so erscheinen, daß das Ego möchte, daß es dir gut geht. Das Ego ist dein weltliches Ich, es will selbstbewußt sein, anerkannt werden, vergleicht und urteilt, will ständig etwas Neues, ständig mehr. Das Ego kennt den Augenblick nicht. Der Augenblick liegt ganz fein zwischen vergangenem und zukünftigem. Das Ego will ständige Bewegung um nicht in dieses Niemandsland zu fallen. Wenn wir still werden, in diesem Augenblick unser Jetzt entdecken, finden wir eine Tür, die wir vorher garnicht sahen, ein Fenster durch welches wir die Ewigkeit sehen können, unser Selbst, verbunden mit allen Wesen.
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Die Bilder sind den Spiel \“\“Die 12 Gefühle\“:/tagebuch/2014/03/05/die-12-gefuehle/\“ entnommen, gemalt von Katharina Elden

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