Entdeckungsreise
Was lese ich denn heute? Lesestoff ist auch Nahrung.
Zu einer gesunden Ernährung gehört auch gute geistige Nahrung. Oder isst du jeden Quatsch der dir nicht gut tut?
Hier findest du mehr oder weniger wesentliche Gedanken und Weisheiten zu meinen Themen.
Witz: Zwei Babys…
Zwei Babys im Krankenhaus unterhalten sich: \“Ich bin ein Junge!\“ \“Das glaube ich dir nicht!\“ \“Warte bis die Schwester raus ist, dann zeige ich es dir!\“ Kaum ist die Schwester raus zieht es die Bettdecke weg, hebt das Beinchen und sagt: \“Guck! Blaue Söckchen!\“
Das Leben tanzen
Es war einmal Alexis Sorbas, für Ihn war alles ein Spiel, Freud und Leid, Erfolg und Zusammenbruch. Er hat der Geschichte eine Stimmung gegeben. Die Stimmung der Liebe, der Lebensfreude und des Glücks. Im Tanz hat er dieser Stimmung immer wieder Ausdruck verliehen. Hier: \“1 Minute Weisheit\“:https://www.youtube.com/watch?v=YZVcAQsLrbw
SFC 089 – Kommunikation
Hallo Ihr, Ich hab gelesen, dass ich immer mal wieder ein Selfie posten sollte. Ist persönlicher und Ihr könnt Euch eher vorstellen wie ich so lebe 🙂 Immer wieder stelle ich fest, dass viele Probleme durch mangelnde Kommunikation entstehen. Im kleinen, unter Freunden oder in der Familie, bei der Arbeit. Oder im Großen, zwischen Nationen. Die Auswirkungen schlechter Kommunikation sind immer ausserordentlich destruktiv. „Gewaltfreie Kommunikation nach Marstall Rosenberg“ ist ein wunderbares Mittel für gute Kommunikation. Zum Beispiel bei einem Führungskräfte Meeting reicht ein Teilnehmer der sich darin auskennt, damit das Ergebnis des Treffens für alle Konstruktiv wird. Eine erste Idee ist, aufmerksam zuhören und nachfragen ob man das gehörte richtig verstanden hat. Und umgekehrt: Seinen Gegenüber fragen wie er das gehörte verstanden hat. – Probiert es aus. Gute Kommunikation ist eine Quelle für Lebensfreude. Euer Klemens PS: Gerne versinke ich hier die Seite von \“Markus\“:https://www.komm-in-kontakt.de für Interessierte aus der Gegend um Bremen. Er gibt Seminare und Fortbildungen in Gewaltfreier Kommunikation nach Marstall Rosenberg.
SFC 138 – Wertschätzung
Liebe Freunde schön dass ihr wieder dabei seid, dies ist das 38. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. Das Thema dieser Woche: *Wertschätzung* – In Unserer schnelllebigen Zeit, in der es vorwiegend um Erfolg, Darstellung, Vergleichen und Konsum geht, ist Wertschätzung zum Luxusgut geworden. Ein Luxus der gerade für die wohlhabenden zu viel kostet. Wir Menschen wertschätzen was uns wertvoll erscheint, klar, das was selbstverständlich ist brauchen wir nicht wertschätzen. Zum Beispiel: Morgens aufstehen zu können, eine Arbeit zu haben, dass unsere Angestellten für uns arbeiten, dass wir zu Essen kaufen können, dass wir einen Partner, Kinder, Eltern haben…Das ist gegeben, das hat jeder, das brauchen wir nicht wert zu schätzen. – Wertschätzen ist nicht bezahlen, wertschätzen ist ein Ausdruck von Liebe, Freude und Dankbarkeit. „Liebe deinen nächsten wie dich selbst“ bedeutet, wenn wir uns selbst nicht lieben, können wir auch unser Gegenüber nicht lieben. Mit anderen Worten: Wenn wir denken, ich kann das nicht, ich bekomme keinen Partner der mich schätzt, keine Arbeitsstelle die mir Freude macht… können wir auch nur diese Gedanken unserem Gegenüber geben. Zurück zum Thema. Beginnen wir jeden Tag bewusst wert zu schätzen, unser Leben, unseren Tag, Menschen die uns jetzt nahestehen, Umstände, Dinge, unsere Vergangenheit, all das was uns zu dem gemacht hat was wir heute sind, uns selbst. Dann können wir uns annehmen und uns lieben. Dann lieben wir unseren nächsten auch ohne dass es uns jemand sagt, dass wir es sollten, einfach weil wir ihn wertschätzen. Das Leben ist ein Geschenk, bedanken wir uns dadurch, dass wir es wertschätzen. Jeder einzelne Tag ist ein Geschenk, bedanken wir uns dadurch, dass wir ihn wertschätzen. Eine Umarmung ist ein wundervoller Ausdruck von Wertschätzung. *Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:* Wir achten den ganzen Tag über bewusst auf alles was uns begegnet und wertschätzen es als Teil unseres Lebens, als Freude oder Herausforderung. Wir bedanken uns, umarmen, lächeln. Abends notieren wir all die besonderen Momente. Nach 7 Tagen betrachten wir die letzte Woche. Was hat sich verändert? p(video-container). Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch, Euer Klemens PS: Schreibt mir von Euren Erfahrungen.
SFC 027 – Fotografie
Hallo Ihr, Fotografie ist auch mein Thema. Schon mit 12 Jahren etwa habe ich es von meinem Vater gelernt und seit dem hat sie mich immer begleitet. 2000 erreichte mich dann die erste, sehr einfache Digitalkamera. Mittlerweile bin ich gut ausgestattet, in Analog und Digital. Mit dem Digital fotografieren, besonders mit der Kamera im Smartphone hat sich die Fotografie sehr verändert. Waren es früher eher die versierten Amateure und die Profis, die die ausdrucksstarken Bilder schossen, so kann es nun jeder, zumindest immer mal wieder, vielleicht auch zufällig. Waren es früher hunderte Bilder die in irgendwelchen Kästen rumlagen, sind es nun tausende die auf Festplatten und SD-Karten schlummern. Selbst bei mit ist es bisher so. „Was daraus machen“ werde ich mir nun auf den Kühlschrank schreiben. Denn es ist wirklich schade, wenn man etwas gern macht und nichts daraus macht. Ich meine hier nicht unbedingt Geld verdienen oder berühmt werden, sondern einfach für sich, mal ein eigenes Foto an die Wand hängen, jeden Monat ein neues. Oder im Internet posten 🙂 Euer Klemens PS: Dieses Bild ist auch „nur“ ein Smartphone Foto. Wie Ihr seht, ich habe gern Symmetrisch. Noch ein Tipp zum Schluss: Bei Landschaft ist es wichtig, dass der Horizont gerade ist.
SFC 055 – Assoziation 1
Hallo Ihr, ok, die Aufgabe von Gestern war nicht ganz leicht, oder? Dafür nicht weniger interessant. Beim meditieren mit etwas spezielleren Fotos geht es nicht nur ums meditieren, sondern auch um eine meditative Übung im assoziieren. Wir überlegen nicht extra, was könnte das bedeuten, die Form, das Objekt, die Farbe… Wir genießen es uns mit dem Bild zu verbinden, wir erleben Teile und das ganze Bild, ohne zu denken. Wir sind still, ruhen in uns, atmen und schauen. Die Assoziation kommt, einfach so, ein neuer Gedanke, zu unserem Thema, wir folgen ihm eine Weile, formulieren ihn und schreiben ihn auf. Ist der Gedanke nicht sinnvoll, lassen wir ihn wieder los und kommen zurück zu unserem Atem. Wir können uns auch beim Bild betrachten beobachten, und beim entstehen der ganzen kleinen Assoziationen. Eine solche Meditation braucht nicht länger als ein paar Minuten dauern. Können wir sie für länger als 10 Minuten genießen schließen wir immer wieder für eine weile unsere Augen und betrachten das Bild in unserer Vorstellung, möglichst ohne konkret zu denken, unserem Atem folgend. Probiert es aus und erzählt mir von Euren Erfahrungen. Euer Klemens
Intuition
Viel wird immer wieder über Intuition gesprochen und geschrieben. Drei wichtige Punkte sehe ich, welche beantwortet werden sollten. 1. Was ist Intuition ? 2. Wie kann sie mir nützlich sein ? 3. Wie kann ich sie üben, entwickeln ? 1. Es sind Gedanken, Ideen die ich mir nicht selbst erarbeite, die meist gänzlich neu sind. Gedanken die nicht im meinem Kopf entstehen, vielleicht eine Art \“Bauchgefühl\“ nur konkreter. 2. Wenn ich mit meinen Latein am Ende bin. Oder von vornherein etwas Neues brauche, etwas das ich noch nicht gedacht habe, das vielleicht noch niemand gedacht hat. Eine klare Idee, eine perfekte Lösung. 3. \“Freier Raum\“ im Geist, im Kopf, in den eigenen Gedanken ist die wichtigste Voraussetzung. Wahrnehmen mit allen Sinnen, nur wahrnehmen, ohne gleich in Schachteln zu packen. – Immer wieder üben. Immer dann üben, wenn gerade keine Idee oder Lösung gebraucht wird. Wenn du gut in deiner Intuition bist, \“liefert\“ sie dir das was du \“brauchst\“ einfach so ohne dass du extra etwas dafür tun musst. Ein Workshop zum Thema Intuition ist in Vorbereitung, Bei Interesse bitte melden.
SFC 021 – Komfortzone
Hallo Ihr, nochmal zum Thema Komfortzone. Dieser persönliche Bereich in welchem man sich sicher und wohl fühlt, ist sehr individuell. Bei den einen ist ein Abendteuer-Urlaub in der Wüste noch innerhalb ihrer Komfortzone dafür bereitet ihnen ein Zahnarztbesuch Stress. Bei den Anderen bedeutet eine Umleitung auf dem Weg zur Arbeit oder ein Gewitter schon eine echte Herausforderung. Wenn wir nicht zu viel Angst dabei haben ist solch ein Erlebnis immer eine Bereicherung für unser Leben. Hier auf der Insel ist das alles natürlich sehr einfach. Die einzige Herausforderung die ich hier habe ist der Dickkopf unseres Sohnes, der vor 23 Uhr nicht ins Bett will, und auch sonst… So hat jeder seine Erfahrungsquelle, die das eigene Bereichert. Wichtig für mich ist mir die Zeit zu nehmen zu reflektieren, mitzubekommen was gerade geschieht, damit ich auch weniger leichte Umstände für mich nutzen kann. Euer Klemens
SFC 015 – Leidenschaften & Fantasie
Hallo Ihr, ich meine sagen zu können, dass unsere Leidenschaften, was uns wichtig ist, unsere Werte, unsere Hobbys, das was später zu unseren Fähigkeiten wird, was uns erfüllt, sich in den ersten 20 Jahren unseres Lebens entwickelt, oder dort angelegt wird. Tarot zum Beispiel begegnete mir erst als ich 28 Jahre war. Von Anfang an haben mich die Bilder total angesprochen. Auf einem kleinen Stück Papier ein Bild oder ein Spruch der einem etwas „sagen“ kann hat mich schon als Jugendlichen fasziniert. Sicher gibt es Themen die man beginnt und auch wieder lässt, doch beachtenswert finde ich alles was mich mal begeistert hat. All das ist ein Teil von mir. So auch diese Bausteine auf dem Foto von meinem Beitrag von Gestern. Spielt man als Erwachsener damit, wird man komisch angeschaut. Sehe ich diese Bausteine an fühle ich mich wohl – es muss eine schöne Zeit gewesen sein. Fantasie ist so wichtig! (Da fällt mir eines meiner Lieblingsbücher ein: „illusionen“ Richard Bach, mehrfach gelesen, x mal gehört.) Etwas visualisieren können, eine Eigene Idee entwickeln. Genau wie kleine Kinder. Es muss nicht verloren gehen. Die Fantasie, die Offenheit für neue Gedanken kann uns unser Leben lang begleiten und bringt so viel Freude und Energie in unser Leben. Euer Klemens PS: es kommt vor, dass ich mich über die Rechtschreibung hinweg setze und mir wichtige Dinge groß schreibe oder weniger wichtiges klein schreibe. Seht es als Kreatives Ausdrucksmittel, nicht als Fehler. 🙂
Fernseher, Facebook und co.
Jeder weiß es, der Fernseher ist die *Volksdroge Nummer 1.* Über ihn wird das Volk ruhig gehalten und beeinflusst. Für die junge Generation ist es YouTube, Facebook und co., dort ist wie rumzappen mit viel Werbung. Leicht vergessen wir, dass jedes Mittel das der Mensch hat nutzbringend oder destruktiv eingesetzt werden kann. Zum Aufbau des eigenen Lebens oder zum Zeitvertreib, zum vertreiben unserer kostbaren Lebenszeit. 16 wache Stunden pro Tag, das ist mir zu viel, da kann ich locker 4 Stunden vorm Fernseher, im Internet oder am Smartphone rumhängen. Manchmal, jetzt zu Weihnachten zum Beispiel, schalte ich auch meinen Fernseher ein (eine App auf meinem Computer). Nicht selten braucht es dann ein bis zwei Stunden bis ich den Ausschalter wieder gefunden habe. Sicher, es gibt gute Sendungen, keine Frage, aber ist es wirklich unsere Entscheidung sie anzusehen? Oder ist es Ablenkung. Erfüllt oder bildet uns diese Beschäftigung wirklich so wie wir es behaupten? Ja, wir machen den Unterschied, wir entscheiden uns dafür unsere Zeit mit Leben zu füllen oder mit den Bildern und Geschichten anderer Menschen.
SFC 104 – Gute Gewohnheiten
Liebe Freunde, dies ist das 4. Thema zu meinen fortlaufenden Video-Training für mehr Lebensfreude pro Tag. Mehren wir unsere Lebensfreude, mehren wir auch die Lebensfreude der Menschen in unserer Nähe. Das Thema dieser Woche: *„Gute Gewohnheiten“* Für mich eigentlich ein Widerspruch in sich 🙂 * „Unbewusste Gewohnheiten verkürzen unser Leben“ * „Schlechte Gewohnheiten haben Folgen“ * „Gute Gewohnheiten bringen uns leichter in die Lebensfreude“ * „Bewusste Gewohnheiten sorgen für stetige Entwicklung“ Versucht Euch diese Woche gute Gewohnheiten zu setzen, eine Morgen- oder/und eine Abendroutine und zwischendurch in bestimmten Situationen oder Zeitfenstern. Schreibt mir, erzählt mir was Ihr erreichen konntet, wie es Euch ergangen ist. Wenn Ihr wollt gern in die Kommentare. Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch, Euer Klemens p(video-container).
SFC 031 – Meditation 1
Hallo Ihr, ich habe zur Zeit viel um die Ohren, ok, man kann es nicht sehen, aber es ist so. Wieder mal haben wir ein Haus in Osterholz-Scharmbeck in der engeren Wahl. Es müsste einiges renoviert werden. Dann ist da noch meine Arbeit, und wenn ich um 19 Uhr nach Hause komme wartet Felix schon und will bis nach 23 Uhr spielen – Ach ja, was interessantes schreiben würde ich auch noch gern. Meditation – ich denke Meditation hilft. Jedem bringt es was, jeder kann es und für manche Meditationsarten reicht eine Minute. Es gibt Menschen die sagen Meditation sei Still sitzen und nichts denken, 25 Minuten lang, ok, das ist auch Meditation – ganz vieles ist Meditation. Was Meditation ausmacht ist: Im Hier und Jetzt sein, bewusst sein, innere Stille erleben, (wobei innere Stille nichts mit nicht denken zu tun hat). Meditation ist wie ein Transportmittel. Vielleicht ist das Auto das übliche Transportmittel, aber ein Fahrrad und die Beine sind es auch – so vieles kann es sein. Also, los gehts: Aufrecht sitzen, die Augen schließen, einatmen und sich strecken, ausatmend die Hände mit den Handflächen nach oben in den Schoß legen. Den Hals strecken, die Schultern hängen lassen, bewegungslos sein, für eine Minute. Entspannt dem Atem folgen – ein, aus, ein, aus… kommen Gedanken, lass sie ziehen, ein, aus… Nach ca. einer Minute öffne die Augen, bleibe für ein paar Atemzüge bei Deinem Atem und schaue Dich entspannt um. Entscheide selbst, welchen Gedanken Du nun weite folgst. Entspannte Momente wünsche ich Euch Euer Klemens PS: In meinem \“Kreativ-Coach Blog\“:http://www.kreativ-coach.de/anregungen/2016/09/02/eine-minute-bewegungslos/ findet Ihr noch ein Bild dazu.
SFC 109 – Stille
Liebe Freunde,dies ist das 9. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.Das Thema dieser Woche: „Stille“, wieder ein ungewöhnliches Coaching-Tool. Habt Ihr schon davon gehört? 🙂Die Stille ist nicht sichtbar und auch nicht messbar, dafür ist sie „hörbar“ und erlebbar. Die Stille ist überall, doch nur im Jetzt können wir sie finden. Unser Atem oder ein Klang können uns hinein führen. Stille entspannt, lässt uns Frieden in uns erleben. Sie öffnet einen Raum für Heilung oder Ideen. Hier die Aufgabe für diese Woche:– Jeden Tag, Morgens und Abends eine Minute oder länger, in die Stille eintauchen. Einfach so, aufrecht sitzend, mit geschlossenen Augen.– Tagsüber immer wieder zwischendurch, mitten im Lärm der Welt, am besten still stehend oder sitzend, ruhig auch mit offenen Augen. Für ein paar Atemzüge, eine Minute oder länger die Stille in uns aufsuchen.Wie ist es Euch ergangen, habt Ihr sie in Euch entdeckt? Schreibt mir wenn Ihr wollt von euren Erfahrungen.Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch,Euer Klemens Hier mein Video zum Thema:
SFC 034 – Schweinehund
SFC – 034 – Schweinehund – Hallo Ihr, ich denke jeder kennt ihn, ich kenne ihn auch sehr gut, den inneren Schweinehund. Würde mich mal interessieren wer ihn erfunden hat, ich meine den Namen. Meiner Meinung nach ist dieses „Etwas“ in uns, das in der Regel nichts scheinbar aufwendiges tun möchte, das am liebsten Komfortzone konsumiert, ein Teil des Lebensplans. Genau wie unser Bedürfnis nach Sicherheit und unser Interesse an Neuem. Was dagegen hilft ist Motivation. Gute Gründe sind es die unsere Motivation stärken. Schaut Euch das \“Video von Dr. Stefan Frädrich\“:https://www.youtube.com/watch?v=9fQ4mHd47fA&t=554s an, er bringt es wunderbar auf den Punkt Euer Klemens
Der nächste Schritt
Ein Tag geht, ein gelebter Tag, einige Stunden, bis zum jetzigen Moment. Alles was wir bei unserem nächsten Schritt mitnehmen beeinflusst das was sich entfalten wird. Die Natur gibt uns immer wieder die Gelegenheit einen Moment still zu sein – nur zu schauen.
SFC 097 – Sinnfrei
SFC – 097 – Sinnfrei – Hallo Ihr, Kinder können es gut, einfach tun, spielen, ohne sich Gedanken über den Sinn zu machen. Ich weiß noch nicht was wann passiert, dass sie es verlernen. Vielleicht wenn wir sagen: Mach was vernünftiges, von was willst Du denn mal leben? Mit dem Ende des sinnfreien Spiels endet meist auch die Idee der freien Kreativität. Es wird gelernt, gearbeitet. Der Sinn verlagert sich weg von der Lebensfreude, hin zum Haben, zur Sicherheit, zur Freude an den Dingen und Unternehmungen. Das „normale“ Leben nimmt seinen Lauf. Wenn wir Glück haben entdecken wir mit unseren Kindern das sinnfreie Spiel wieder neu. Wobei wir es uns, ohne dass ein Kind dabei ist, in der Regel nicht trauen (oder hast Du schonmal einen Erwachsenen, am Strand allein eine Sandburg bauen sehen?) Lasst uns wieder spielen, es befreit den Geist und bríngt uns auf neue Gedanken. Euer Klemens PS: Im SFC 080 ging es auch schonmal um das Thema.
Mein Stern
Mein Stern Legesystem für: Kleine Standortbestimmung bezüglich einem konkretem Thema. – Innere Klarheit Harmonie. Mögliche Fragen Wo stehe ich? Wie sieht es in mir aus? (bezüglich einer aktuellen Situation, einem aktuellem Problem) Die Positionen 1 – Die Kraft die mich führt, treibt. 2 – Mein Selbst, meine Überzeugung 3 – Meine Fähigkeit 4 – Hilfe von Außen 5 – Was ich in mir finde (finden werde), was in mir auftaucht, was vielleicht unbewußt schon da war. Weitere Erklärungen Fünf beachtenswerte Bilder bezüglich des Themas des Fragestellers. Harmonie ist eine gute Voraussetzung für bewußte Handlungsfähigkeit. Was stört, sollte beachtet oder nicht mehr beachtet werden? Wo liegt das Potential, eine mögliche Ausrichtung bezüglich dem Ziel / Wunsch des Fragestellers? Persönliche Erfahrungen Ich sehe was ist, daraus ergeben sich Möglichkeiten. Aufgrund des Bildes meines Sterns entdecke ich eigene Ideen zum weiteren Handeln, für andere Sichtweisen.

SFC 030 – LomoBlog
Lomos sind Fotos die mit einer Lomo lomografiert werden, klar? Eine Lomo ist ein analoger Fotoapparat der spaßtauglich ist. Klein, leicht, nicht so ganz scharf, ohne Autofokus oder Zoom dafür mit vielen Möglichkeiten…
Leben spielen
Was wäre, wenn das Leben nur ein Spiel wäre ? Es wäre ein Trainingslager das wir für eine Weile besuchen um irgendetwas zu lernen, zu erlennen oder einfach nur zu erleben. Was wäre wenn das alles was uns Tag für Tag begegnet nicht die Bedeutung hat, die wir darin sehen, wenn es im Grunde um ganz etwas anderes geht als um unsere Probleme oder Ziele in unseren Beziehungen, im Beruf oder ganz persönlich. Was wäre, wenn es garnicht darum geht etwas zu erreichen sondern darum etwas zu erleben. Vielleicht zu erleben wie es sich anfühlt, wenn wir frei von Konflikten sind. Dabei meine ich weniger unsere äußeren Konflikte (die sind vergleichsweise leicht geschlichtet), sondern unsere inneren Konflikte. Konflikte zwischen dem was wir denken und fühlen, oder zwischen dem was wir sagen und denken oder wie wir uns verhalten, was wir tun und dem was wir denken oder eigentlich wollen, zwischen dem was wir uns wünschen und dem was wir haben, zwischen dem was wir sein wollen, erreichen wollen und dem was wir jetzt sind. Diese meist subtilen Konflikte sind es, die unseren inneren Frieden verschütten oder vergessen lassen. Jeder von uns hat ihn sicher schon einmal erlebt, diesen grenzenlosen Frieden, diese bedingungslose Liebe, diese wunderbare, absichtslose Freude, dieses ganz tiefe, grundlose Glücksgefühl. Doch haben wir ihn wieder vergessen und denken nun wir könnten ihn in der Welt finden, im lösen unserer Probleme, im Erreichen unserer Ziele. – Das einzigste was wir dort finden können ist eine Idee dessen was wir verloren zu haben glauben. Wenn wir einen Turm ersteigen wollen müssen wir mit einer der ersten Stufen beginnen, nicht mit der hundertsten. – Ein erster Schritt wäre zu schauen wo wir sind, was uns etwas bedeutet, was wir uns wünschen, was wir erreichen wollen. Von diesem \“Standpunkt\“ aus können wir nun eine der weiteren Stufen gehen. Zum Beispiel das was wir jetzt und in den nächsten Tagen tun etwas leichter nehmen, auf das was uns begegnet nicht gleich reagieren sondern erstmal zu schauen worum es eigentlich geht, was in diesem Zusammenhang wirklich von Bedeutung ist. Das was ein Spiel auszeichnet ist daß die Spieler keine Angst zu haben brauchen. Wenn wir das erleben sind wir schon einige Schritte gegangen Das Leben als Spiel zu sehen heißt nicht es als bedeutungslos zu betrachten. Ein Spiel kann sehr wohl ernst und bedeutungsvoll sein. Nur wissen wir bei einem Spiel eben daß es ein Spiel ist, das was im Spiel geschieht macht uns keine Angst. Wir spielen eine Rolle, wir sind nicht diese Rolle. Diese Rolle ist dafür da einen Raum zu schaffen, Möglichkeiten zu schaffen, sie ermöglicht uns etwas zu erleben, in uns. Das was wir in der Welt erleben ist Teil des \“Raumes\“, ist die Form, was wir in uns erleben, wie wir daraufhin handeln, denken oder fühlen das ist der Inhalt. Vielleicht beginnt es mit einem Lächeln, ein Lächeln das wir uns schenken, das wir dem Menschen uns gegenüber schenken. Ein Lächeln, das begleitet wird von einem freien Atemzug, einem Atemzug der uns ein wenig aufrichtet, unsere bewertenden Gedanken etwas schwächer werden läßt. und uns vielleicht sogar für einen Moment diesen Frieden in uns, diese Verbundenheit mit allen um uns herum erleben läßt. Klemens Burkhardt
SFC 128 – Pause
Liebe Freunde schön dass ihr wieder dabei seid, dies ist das 28. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. Das Thema dieser Woche: Pause. Ein etwas ungewöhnliches, aber dafür nicht weniger wichtiges Coaching-Tool. Die Raucher unter uns kennen sich damit gut aus. Jede Stunde unterbrechen sie ihre Arbeit, bewegen sich, gehen an die frische Luft, lassen ihre Gedanken fliegen oder reden mit anderen Menschen über dies und jenes. Pausen brauchen wir nicht nur wenn wir arbeiten, auch in unserer „freien Zeit“ sind Pausen wichtig. Auch hier sind uns Raucher ein wenig voraus. Sogar beim Fernsehn, in jeder Werbepause, Bewegung, frische Luft, andere Gedanken (falls sie nicht in den eigenen vier Wänden rauchen). Eine Pause muss man genauso sinnvoll finden wie die Arbeit, damit sie funktioniert. Eine Pause macht unseren Geist frei und öffnet uns. Eine Pause entspannt unsere Gesichtsmuskeln, entspannt unseren ganzen Körper, sie lässt uns lächeln, bringt uns auf andere Gedanken, erst mal auf sinnfreie Gedanken. Eine Pause brauchen wir auch wenn wir nicht schwer arbeiten. Im Grunde brauchen wir bei jeder Tätigkeit von Zeit zu Zeit eine Pause. *Die Aufgabe für die kommenden 7 Tage:* Wir achten den ganzen Tag über darauf (alle ca. 16 wache Stunden), jede Stunde, mindestens jede zweite Stunde, eine Pause zu machen. Ein paar Minuten reichen aus. Sind wir bei einer sitzenden Tätigkeit, dann stehen wir auf, gehen wir nach draußen, atmen tief durch und lassen unseren Gedanken freien Lauf. Tun wir etwas bei dem wir uns bewegen, das vielleicht auch anstrengend ist, dann setzen wir uns, atmen tief durch, schauen uns um und lassen unsere Gedanken fliegen, nur für ein paar Minuten. Pausenprofis haben immer was zum Schreiben dabei, oder ein Diktiergerät (Smartphone). Denn in den Pausen, wie unter der Dusche entdecken wir oft gute Ideen. Wir reflektieren nach einer Woche was es uns gebracht hat. Vielleicht… p(video-container). Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch, Euer Klemens PS: Erzählt mir von Euren Pausen, welcher Rhythmus war für Euch sinnvoll?.
Eine Minute
Immer wieder sehe ich irgendwas. Leben Leben findet jetzt statt. Kreative Spielereien entstehen – In einer Minute \“1 Minute Pause\“ – Nur wahrnehmen und bewusst atmen 🙂
SFC 052 – Ins Tun kommen
Hallo Ihr, wie schon gesagt, ganz leicht ist es nicht, jeden Tag was gutes zu schreiben. So wundervoll wie es ist wenn unser Kleiner beginnt ins Leben zu treten, so nervig kann es sein, wenn ich ein paar Zeilen schreiben möchte und er etwas anderes mit mir vor hat. Etwas wichtiges erledigt bekommen, täglich. Dazu habe ich einen tollen Tip, von Roland Kopp-Wichmann gefunden, \“hier sein Blog-Beitrag dazu\“:https://www.persoenlichkeits-blog.de/article/45200/einer-der-besten-zeitmanagement-tipps „Morgens als erstes“ Wenn Felix nicht dazwischen kommt klappt es gut, ein wenig Workout, Yoga und schreiben. Der Tag fängt ganz anders an, wenn man das was einem wichtig ist schon erledigt hat. Und ausserdem ist Morgens unsere Energie und unsere Aufmerksamkeit am besten. Rituale oder auch gute Gewohnheiten sind wunderbar, wobei sich manchmal auch Rituale einschleichen, die „eigentlich“ nicht zu uns gehören – dazu später mehr. Euer Klemens
SFC 044 – Veränderungen 1
Hallo Ihr, Vielleicht kennt es jemand von Euch, wir wollen etwas ändern und… nichts ändert sich. Womöglich stellen wir es erst nach Jahren fest. Dieser Umstand kann verschiedene Gründe haben: 1. Die Zeit ist noch nicht reif 2. Wir wollen gar nicht, dass sich etwas ändert 3. Wir trauen uns nicht 4. Wir haben Überzeugungen die uns blockieren Zuerst gilt es herauszufinden, welcher der 4 Punkte auf uns zutrifft, denn zu jedem Punkt gibt es eine andere Lösungsstrategie. Am leichtesten finden wir heraus, was uns hindert indem wir so tun als ob. Zum Beispiel: Wollen wir einen neuen Job, schreiben wir einfach mal eine Bewerbung. Oder wollen wir mit Rauchen aufhören, tun wir es einfach mal für einen Tag. Das wichtigste bei Veränderungen ist unsere Entscheidung, ist dass wir erkennen, dass es unser Leben ist, dass es in unserer Entscheidung liegt. Da fällt mir ein Bild aus meinen Coaching-Karten ein: mein Zwerg Juja vor einem Schild. Manchmal sind die Zeichen so groß und offensichtlich, dass wir sie gar nicht mehr sehen Euer Klemens
SFC 153 – Haben & Sein
Liebe Freunde, schön dass Ihr wieder dabei seid, dies ist das 53. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. Das Thema dieser Woche: Haben und Sein. Viel wurde darüber schon diskutiert und geschrieben (insbesondere in den 70er Jahren durch Erich Fromm). Damals hatte es mich nicht interessiert, ich lernte gerade meditieren und übte Yoga. Hier meine Sichtweise und Erfahrungen zu diesem Thema. Ich sehe keinen Unterschied zwischen Haben und Sein. Habe ich ein Auto oder bin ich Autobesitzer. habe ich studiert oder bin ich Doktor… Der Punkt ist, erweitert das was ich habe oder bin meine Identität oder nicht. Denn von allen was zu meiner Identität gehört bin ich abhängig. Verändert sich mein Auto, kaputt oder Kratzer, verändert sich meine Stimmung, Zufriedenheit, Glücksgefühl. In der Regel sind wir mit vielem identifiziert, wie zum Beispiel: Job, Partner, eigene Fähigkeiten, eigene Erfolge, Kinder, Doktortitel, Internetseite, Anzahl Follower… Mehr noch, in der Regel vergleichen wir das was wir haben oder sind mit Anderen. Was uns sofort gute oder schlechte Laune macht, abhängig davon wie wir drauf sind und ob wir uns nach oben oder nach unten vergleichen. Einen Unterschied macht für mich Haben ins Sein. *„Ich bin…“ Aussagen* sind mächtiger als „Ich habe…“ Aussagen. Durch sie werden Glaubenssatze und Überzeugen geboren, in der Regel weniger hilfreiche. *Wirkliches Sein,* wie ich es auch aus dem Zen-Buddhismus kenne ist nur im Jetzt, nicht vergleichbar und nicht erreichbar. Gehen wir durch die Natur, atmend, nur wahrnehmend, ohne aktiv zu denken, erleben wir eine Idee davon. Wir können auch im Alltag in diesem Bewusstsein sein: Präsent, handelnd, ohne ich, einfach das was gerade anliegt. *Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:* * Eine Woche Lang achten wir auf alles was wir haben und sind. Nicht was ist sondern was wir darüber denken und sagen. So können wir nach und nach herausfinden, was alles unsere Identität erweitert. * Jeden Tag, zwischendurch einfach mal nur sein, atmen, ohne zu reagieren. Wie fühlt es sich an? p(video-container). Ich wünsche Euch einen befreiten Tag, und wundervolle Momente im Sein. Euer Klemens
SFC 085 – Landschaft
Hallo Ihr, unter anderem fotografiere ich gern Landschaft. Hier ein Bild, unbearbeitet, original, mit dem iPhone fotografiert. Es macht mir Freude, Motive zu sehen, in der Gegenwart, in meinem jetzigen Moment. Ein Viereck „auszuschneiden“, harmonisch, schön, für spätere Momente. Landschaft? Landschaft, das ist unsere Erde, der große Ball auf dem alle Menschen leben, Heute. Jeder der 7 Milliarden Menschen lebt Heute seinen/ihren Tag, irgendwo auf diesem wundervollen Planeten. Ein Grund mal eben stehen zu bleiben, für einen Moment die Augen zu schließen, ein paar Atemzüge bewusst in Frieden erleben. Euer Klemens
SFC 144 – Freiheit
Liebe Freunde schön dass ihr wieder dabei seid, dies ist das 44. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. Das Thema dieser Woche: *Freiheit* – sie erinnert mich an ein Lied von Georg Danzer. Er erzählt dort von der Freiheit als ein sehr selten gewordenes wildes Tier, viele Menschen haben Angst vor ihr. Großwildjäger haben es geschafft sie einzufangen und nun wird sie in einem Zoo für wenig Geld zur Schau gestellt. Alle kommen und wollen sie sehen und staunen mit großen Augen. Ein Wärter schaute grimmig und stumm. Auch er schaute lange und stellte fest, dass der Käfig leer ist. Er fragte den Wärter. Dieser meinte: Die Freiheit ist ein wundersames Tier, man sperrt sie ein uns augenblicklich ist sie weg. Freiheit ist ein großes Wort und in der Vergangenheit sind schon viele Menschen für sie gestorben. Hier, Heute, in Deutschland ist Freiheit kein Thema mehr, wir können, in bestimmten Grenzen, tun und sagen was wir wollen. Was mir auffällt ist dass sich kaum jemand wirklich für Freiheit interessiert. Man fühlt sich heute schon frei, wenn man das tun kann was alle tun, wenn man das tragen kann was alle tragen… Oder man begibt sich in die Abhängigkeit von Zigaretten und hat das Gefühl von Freiheit und Abendteuer… Man will frei sein und schiebt das sich nicht frei fühlen auf die Fremdbestimmtheit, die Verpflichtungen, Vorschriften, widrigen Umstände und die begrenzten Möglichkeiten. Gern wird Freiheit auch mit viel Geld verwechselt. Geld macht nicht frei oder glücklich, Geld beruhigt, mehr nicht. Geld bietet scheinbar mehr Möglichkeiten frei zu sein. In Wirklichkeit sind es nur andere Möglichkeiten. Geld schafft Abhängigkeiten. Viel Geld kostet Lebenszeit und Lebensenergie. Meine langwierigen Recherchen zur Freiheit haben ergeben, dass, wie vieles andere auch, die Freiheit nichts anderes als ein Gedanke ist. Für jeden ein anderer Gedanke. Man sagt „Die Gedanken sind frei“ – mag sein, aber wer denkt denn heute noch diese Gedanken? Selbst wenn wir mal nicht das tun was die Werbung, die Mode und anderen Trends von uns verlangen, sind unsere Gedanken und Entscheidungen nicht frei. Unsere Vergangenheit, alles was wir erlebt haben hat uns geprägt. – Doch genau diese Freiheit ist unsere Freiheit, Frei von aktuellen äußeren Einflüssen. Und wenn wir mit der Zeit unsere, uns einschränkenden Glaubenssätze und Überzeugungen ablegen, finden wir in unserer Freiheit immer mehr uns selbst. *Die Aufgabe für die kommenden 7 Tage:* Wir nehmen uns Zeit und prüfen unsere Entscheidungen. Kommt das was wir denken, sagen und tun wirklich aus uns. Wir notieren uns, nur mal um es zu wissen, was wir wollen, unabhängig von Gruppenzwang und Verpflichtungen. Wichtig: es ist unsere Entscheidung, keiner außer uns übernimmt für unser Leben die Verantwortung. Die nächsten Tage versuchen wir unseren eigenen Gedanken und Entscheidungen mehr Raum zu geben, unser Leben mehr selbst zu leben. – Es fühlt sich wundervoll an. Wir notieren unsere Erfahrungen und Gefühle. p(video-container). Eine freie Woche wünsche ich Euch, Euer Klemens PS: Schreibt mir von Euren Erfahrungen. Wo fühlt Ihr Euch richtig frei, was braucht Ihr dafür?
Diary – 15.9.14
Sonnige kleine Blüten Falls es Euch interessiert was mich am 7. August um 13:26 Uhr erfüllt hat. Es waren diese kleinen Blumen. Sie leuchten wie Sonnen, einfach so, ganz von selbst, ohne einen Grund, ohne etwas dafür zu wollen.
SFC 116 – Veränderung
Liebe Freunde, schön dass ihr wieder dabei seid, dies ist das 16. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. Das Thema dieser Woche: „Veränderung“. Meine Neujahrskarte hat mich zu diesem Thema angeregt: „Leben ist Veränderung, lasst sie uns selbst herbeiführen“. Menschen mögen die Gleichung „Leben = Veränderung“ nicht. Menschen sind in diesem Zusammenhang sehr widersprüchlich. Einerseits wollen sie dass alles so bleibt wie es ist. Und andererseits wollen sie immer mehr, ständig was Neues, ständig Wachstum. Entwicklung geht nur mit Veränderung. Dass sich ein kleines Kind entwickelt ist normal, ist natürlich. Dass wir Erwachsene uns immer weiter entwickeln, ist manchen gar nicht so recht. Veränderung ist unser Weg durch unser Leben. Gepflastert von Verpflichtungen und Problemen, von Wünschen und Zielen. Er endet, wenn er endet, nicht wenn wir etwas erreicht haben. *Aufgaben:* * Mache Dir Gedanken darüber wie Du durch Dein Leben gehst. Wer oder was gestaltet Deinen Tag? Fühlst Du Dich eher selbstbestimmt oder fremdbestimmt? Von was? Aus welchem Grund? (sehr wichtig!) * Begehe die Woche über aufmerksam Deine Tage, Deinen Alltag. Achte auf die Veränderungen. Bewirke bewusst selber kleine Veränderungen, auch in Deinem Denken und Tun. * Am Ende der Woche notiere die Veränderungen welche Du bemerkt hast. Welche hast Du selbst herbeigeführt? p(video-container). Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch, Euer Klemens
SFC 024 – Lernen, entwickeln und geben
Hallo Ihr, ich stelle fest, dass für mich drei Bereiche wichtig sind: lernen, entwickeln und geben. Alle drei müssen sich die Waage halten. Fehlt nur eines , dann läuft etwas schief. Lernen – In letzter Zeit lerne ich viel durch Podcasts und Blogbeiträge. Wenn man danach im Internet schaut findet man vielen guten Input. Zum Lernen gehört immer auch das Umsetzen, denn nur konsumieren bringt nichts. Entwickeln – Etwas aus dem gelernten machen, etwas eigenes entwickeln. Etwas kleines, das vielleicht nur eine Stunde braucht oder ein ganzes Buch, das ein viertel Jahr braucht um zu reifen. Geben – Oder auch teilen. Das war der Bereich, der bei mir lange nicht wirklich im Fluss war (lieber beginne ich ein zweites Buch, bevor ich versuche das erste zu verlegen). Teilen ist spannend, besonders in den sozialen Medien. Wir werden mit einigen unserer Überzeugungen konfrontiert. Zum Beispiel: Bin nicht gut genug, es gibt schon so viele die das machen, und Ängste werden auch immer gern genommen: Angst vor Fehlern, vor Kritik und vor Erfolg… unsere Fantasie kennt hier keine Grenzen. Euer Klemens PS: falls jemand von Euch auch bei Twitter ist. Ich \“tweete\“:https://twitter.com/Klemens_B dort auch abundzu – hier ein Beispiel:
SFC 076 – ganz im Moment
Hallo Ihr, also Felix hat meinen letzten Blogbeitrag nicht gelesen, trotzdem kommt er auf die Idee in die Ferne zu schauen. Aber ich glaube, korrigiert mich wenn ich falsch liege, dass er es macht um zu sehen wo er in 3 Jahren sein will. 🙂 Er ist noch ganz im Moment, er will jetzt mit meinem Fernglas spielen. Wenn er irgendetwas tun will, ist das jetzt, nicht in 2 Stunden. Und was er vor 2 Stunden getan hat ist jetzt nicht mehr wichtig. Ok, ich kann mich erinnern und ich habe auch nachher etwas vor -– Was mich aber nicht daran hindert, das was jetzt ist, jetzt zu erleben. Und wenn das was ich jetzt gerade erlebe nicht so toll ist, habe ich immer noch 2 Möglichkeiten: Die Umstände ändern oder meine Sichtweise ändern. Und warum sollte ich das tun? Mir zu liebe. Erstmal habe ich etwas davon, wenn es mir gut geht – und dann auch andere Menschen, die mich kennen. Euer Klemens
SFC 049 – Zeit 2
Hallo Ihr, mit ToDo-Listen versuche ich mich schon länger, einige Systeme und Programme habe ich ausprobiert. Gern habe ich meine Ideen eingetragen, und dann nicht mehr rein geschaut. Irgendwann nach Monaten entdecke ich sie wieder… Etwas eigenes, ganz anderes musste her: Vor anderthalb Monaten habe ich angefangen eine „Heutige-Aufgaben-Liste“ zu schreiben. Ein Postkarten großes Blatt Papier versehe ich mit Datum und Titel (Heutige-Aufgaben-Liste) und schreibe nicht mehr als 6 oder 7 Aufgaben, Termine und Dinge die ich Heute tun könnte oder möchte. Unten auf dem Blatt lasse ich Platz zum nachtragen von Aufgaben die ich erledigt habe, obwohl sie nicht auf der Liste standen. Vor jede Aufgabe steht ein gezeichnetes Quadrat zum Abhaken. Wenn ich Morgens zum dritten mal die selbe (umsetzbare!) Aufgabe schreibe, weil ich sie die Tage zuvor nicht erledigt habe, erledige ich sie meist, nur weil ich sie nicht noch einmal aufschreiben möchte. Oder ich schreibe sie nicht mehr auf, weil ich feststelle, dass ich die Aufgabe garnicht erledigen möchte. So habe ich wichtiges und unwichtiges im Blick, ohne dass es mich erdrückt. Es funktioniert und macht Spaß, weil ich sehe, dass ich etwas tue. Dinge an die ich „freiwillig“ denke, wie zum Beispiel täglich SFC schreiben trage ich nicht in die Liste ein. Speziell für Euch habe ich ein Formblatt gestaltet, damit Ihr Euch vorstellen könnt wie es aussieht, wie gesagt, Postkarten groß, als einzelne Blätter oder oben gebunden, wie ein Kalender. Meldet Euch, wenn Ihr mehr darüber wissen wollt. Euer Klemens
SFC 082 – Vorstellung
Hallo Ihr, Das Wort „Vorstellung“ gefällt mir gut, weil es einfach passt. Zum Beispiel: wir treffen einen Menschen das erste mal. In der Regel haben wir eine Vorstellung. Vielleicht von einem Telefonat oder Erzählungen. Diese Vorstellung steht vor uns, zwischen uns und dem anderen Menschen. Ist sie groß, können wir den anderen Menschen gar nicht mehr richtig sehen. Oder wir sind das erste mal an einem bestimmten Ort, haben schon viel darüber gehört oder im Internet gesehen. Unsere Vorstellung verhindert es, dass wir den Oft so sehen, wie er in diesem Moment gerade ist.Sicher kann ein wenig Vorstellung auch hilfreich sein. Sie kann uns helfen die richtige Kleidung zu tragen… Doch in der Regel lassen uns auch kleine Vorstellungen nur stolpern, ohne dass sie uns helfen. Offenheit und Interesse, ist das Gegenteil. Ok, die Vorstellung bietet mehr Sicherheit – Für ein Schiff ist es auch sicherer im Hafen zu stehen… Euer Klemens
Meine Magie der 100 Tage
Du möchtest etwas erreichen?, versuche es, ganz praktisch, spiele dieses kleine ernstSchriftgrad zu nehmende Spiel für 100 Tage. Nutze die Energie der Wiederholung, des Rythmus, der Schwingung. • Ziehe etwas an, entwickle etwas in dir, etwas das dir von Bedeutung ist. Jeden Tag zur selben Zeit, vielleicht eine viertel Stunde. Spreche positive, konstruktive Affirmationen. Fühle was dir wichtig ist. Erlebe es in dir, erlebe dich darin, ganz real, gehe ganz darin auf. Genieße das wundervolle Gefühl. Nimm es mit in deinen Alltag. Sei offen, erlebe bewusst was dir begegnet. Überall findest du kleine Schritte die dich zu deinem Ziel führen. Genieße jeden einzelnen dieser Schritte. Erinnere Dich daran, auch der Weg ist ein Ziel – und vielleicht ist er ja auch das worum es wirklich geht. • Tue etwas das dir wichtig ist, jeden Tag zur selben Zeit. Übe Yoga, jeden Morgen, vielleicht nur fünf Minuten oder eine viertel Stunde. Oder du möchtest regelmäßig Joggen, Morgenseiten schreiben, Meditieren… Vielleicht willst du auch ein Instrument lernen oder etwas anderes, schönes für dich entwickeln. Tue es! Jeden Tag zur selben Zeit. Wenn es dir schwer fällt, beginne mit ein oder zwei Minuten jeden Tag. Je mehr du das was du tust und die Freude die es dir bringt zu schätzen weißt und genießen kannst, desto sicherer wirst du dir regelmäßig Zeit dafür nehmen und bestimmt auch mehr als ein paar Minuten. Ein solches neu gesetztes Ritual ist eine kleine, zarte, noch sehr empfindliche Pflanze. Gehe achtsam mit ihr um. Sorge dich um sie. Mit den Tagen wird sie gedeihen, größer werden und strahlen. Ihre Wurzeln werden tief und fest werden, so wird sie manches in Deinem Leben für dich tragen können. Spiele das Spiel, freue dich auf das was kommt. Lebe jetzt, erfüllt und mit allem verbunden. Was wir jeden Tag tun verstärkt sich in uns, in unserem Leben. Ist es etwas das gut für uns ist, werden wir gesünder und energiereicher. Eine Ausrichtung auf etwas das uns gut fühlen lässt, jeden Tag, bringt uns das Gewünschte näher und beschert uns glückliche Momente, jetzt. Selbstliebe ebnet den Weg der zu uns führt. So können wir uns selbst, und Andere uns, begegnen. Etwas für uns tun. Immer mal wieder, was teures kaufen oder Urlaub machen Stunden oder Tage, ist schön und tut gut aber hält nicht lange an. Uns selbst wert zu schätzen, jeden Tag. Morgens für einen neuen Tag danken. Tagsüber Gelegenheiten für Liebe, Verbundenheit und Lebensfreude entdecken, annehmen und erleben. Und Abends für die kleinen und großen Momente Danken und sie achten, mit unserem Herzen. – Das tut gut, jeden Tag. Klemens Burkhardt · November 2010 (13. März 2011) Angeregt durch einen Artikel in der Zeitschrift “Happinez” Ausgabe “Zeit”
SFC 003 – Das geht nicht
Hallo Ihr, eigentlich wollte ich Heute über die Zukunft schreiben, was sie ist, wo sie ist… aber das Coaching-Gespräch was ich gerade hatte beschäftigt mich immer noch. Eine attraktive Frau ende 20, wunderbare Beziehung, erfolgreich im Sport, arbeitet als Bürokauffrau in einer interessanten Firma und ist unzufrieden, will etwas verändern. Vielleicht noch studieren, oder programmieren lernen…, mit weniger Zeit mehr verdienen. Im Gespräch „entdecke“ ich den Glaubenssatz: „Das geht nicht“ und haufenweise Gründe führt sie an warum es nicht gehen kann. Einerseits will sie was ändern und andererseits ist sie sich sicher dass es nicht geht. Worauf ihr Glaubenssatz gründet sind nicht ihre Gründe, sondern ihr mangelndes Selbstbewusstsein und ganz besonders ihre fehlende Selbstwertschätzung. Wie kann ich etwas erreichen, wenn ich mich selbst nicht toll finde – und sie hätte viele Gründe sich selbst toll zu finden. Aber sie sieht sie nicht, selbst wenn ich sie mit der Nase darauf stoße. Wie auch, sie ist sich so sicher dass sie keiner eigenen Wertschätzung würdig ist… Es ist so schade, der Weg zu einem erfülltem, glücklichen Leben könnte so schön und leicht sein, warum müssen wir Menschen es uns immer so schwer machen ?? Euer Klemens
Versuch eines Mandalas
Immer wieder, nicht ganz täglich zeichne ich kleine Bildchen. Für mich als Nichtmaler nur eine Übung in Intuition und fließen lassen, ganz ohne Anspruch. Immer wieder entsteht etwas \“schönes\“, einfach so. Denn mit dem planen ist es so eine Sache. So wird dann auch das geplante Mandala anders als ich dachte.
SFC 139 – Identitätserweiterung
Liebe Freunde schön dass ihr wieder dabei seid, dies ist das 39. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. Das Thema dieser Woche: *Identitätserweiterung,* kein neues Thema, vielleicht ein neuer Begriff. Ich verwende ihn gern, weil er perfekt das beschreibt was geschieht. Im Zen-Buddhismus zum Beispiel, ist es wichtig dass wir unsere Identität auf das nötigste beschränken. Unseren Vornamen zum Beispiel. Alles andere was wir sein oder haben können sind nur scheinbare Erweiterungen die es gilt loszulassen. Auch schon mehrere zigtausend Jahre vorher haben sich Menschen so verhalten wie wir heute: Frau freut sich das tollere Fell zu tragen, den stärkeren Mann zu haben. Mann freut sich den größeren Mamut erlegt zu haben und die schönere Frau vor der schöneren Höhle sitzen zu haben. In der Regel dient uns alles was wir haben und tun als eine Art Identitätserweiterung. Unser Auto zum Beispiel, vor der Kneipe: „Wo stehst Du?“ meint eigentlich das Auto. Und „Mein Akku ist leer.“ meint den Akku des Mobiltelefons. Und „Du siehst heute gut aus“ bezieht sich auf unsere aktuelle Erscheinung, nicht auf uns selbst. Oft beziehen sich auch die magischen drei Worte „Ich liebe Dich“ nicht auf unseren Gegenüber sondern auch seine/ihre Erscheinung und diverse Umstände. Alles hat Mensch und macht Mensch „umzu…“. Menschen mögen eine große Identität (ein großes Ego). Das ist nicht nur normal sondern auch natürlich. Es liegt in der Natur unseres Wesens. Es ist eine der großen Aufgaben die wir hier auf dieser Welt haben. Identitätserweiterungen bringen Stress, weil sich alles was wir haben und sein können verändert: Verlieren wir unser Smartphone, bekommt unser Auto einen Kratzer, werden die Schuhe dreckig, bekommt das Kleid einen Riss, ist jemand anderes erfolgreicher, hat einen fitteren Körper, kann besser reden, sieht bessert aus, hat einen zweiten Doktor und so weiter, und so weiter, die Liste der Möglichkeiten ist endlos. Interessant ist, dass diese Identitätserweiterungen auch im Negativen funktionieren. Menschen geben an mit ihren Krankheiten und ihren Unzulänglichkeiten, definieren sich damit bis zum Tod. Das Gegenteil von „umzu…“ ist „einfach so“. Hinter umzu steht immer eine Absicht im Außen. Es geht darum jemanden zu gefallen, besser zu sein, schlechter zu sein, toll, cool, anders, stärker, schöner, größer, dicker, jünger, dünner, älter… Alles kann uns dazu dienen uns hervorzuheben und oft haben wir nicht im Sinn was es uns kostet. Diese unsere erweiterten Identitäten müssen aufrecht gehalten werden, das braucht unsere Aufmerksamkeit, Energie, Zeit und Geld. Ich predige hier nicht die Besitzlosigkeit oder den Minimalismus, denn sogar damit können Menschen wunderbar angeben. Ich besitze selber viele schöne Dinge und finde einige meiner Fähigkeiten beachtenswert. Es geht mir darum, dass wir uns an allem was wir haben, tun und sind einfach so erfreuen, einfach so, ohne Grund. Wie kleine Kinder, kleine Kinder, denn schon im Kindergarten fängt es an, dass sie Dinge extra tun um damit etwas zu erreichen. Die absichtslose Schönheit des Moments, wenn wir allein etwas tun, nur einfach so, ohne Grund. Einfache Dinge erfüllen uns, bringen uns grundlose Freude, inneren Frieden, bedingungslose Liebe und verbinden uns so auf eine ganz andere Weise mit anderen Menschen. So ist *die Aufgabe für die kommenden 7 Tage* zu versuchen mit dem was wir sind und tun ganz in den Moment zu kommen. Nicht zu schauen was wir wie, mit was, wann, bei wem, bewirken. Auch wenn wir es nur „für uns selbst“ tun steckt in der Regel ein „umzu“ dahinter, ist ein „umzu“ unsere Motivation. Es geht in dieser Aufgabe darum ganz in den Moment zu kommen und einfach zu sein, es einfach nur zu tun, zu genießen, uns davon erfüllen zu lassen. Gei der Arbeit, in der Freizeit, Zuhause, überall. p(video-container). Eine wundervolle Woche wünsche ich Euch, Euer Klemens
Kreatives
Kreativ sein hat für mich mit *\“selber denken\“* zu tun. In unserer zivilisierten Welt ist das nicht mehr so erwünscht. Die immer größer werdenden Unternehmen brauchen steuerbare Konsumenten um weiter wachsen zu können. Kreative Menschen die auf eigene Ideen kommen sind da oft nicht erwünscht. Zum Glück können wir noch *selber entscheiden.* So übe ich mich jeden Tag darin meinen eigenen Gedanken Form zu geben. Hier gehts es zur Seite: \“Kreatives\“:/kreatives/
Mandala 1
Ein Gänseblümchen diente mir als Vorlage. Nun läßt sich mit diesem Mandala die neunfache Meditation üben. Was das ist? denkt Ihr es Euch aus. – aus allem läßt sich etwas machen!
Diary – 17.3.6
17. März 2006, 18.09 Uhr – Im Zug auf irgendeinem Bahnhof. Ich schaue aus dem Fenster, ein anderer Zug steht zwei Gleise weiter, ein Vorortzug mit zwei Stockwerken. Menschen sitzen hinter den Fenstern. Es ist Abend sie wollen nach Hause, waren zum Arbeiten in der Stadt und jetzt, am Freitagabend freuen sie sich auf ein schönes Wochenende. – Vielleicht irre ich mich auch, ich kann keine Freude in ihren Gesichtern entdecken. Sie sitzen einfach nur da, lesen eine Zeitschrift oder schauen anderen Menschen nach, die gerade einsteigen. Niemand schaut aus dem Fenster und sieht mich wie ich ihn beobachte. – Ich schaue mich um, nein mich beobachtet niemand, warum auch, warum sollte mich jemand beobachten, mich, der doch nur dabei ist Andere zu beobachten. – Vielleicht sitzen sie jeden Abend in diesem Zug, vielleicht sogar auf dem selben Platz, fahren jeden Tag die selbe Strecke, kennen sie in und auswendig. Oder kennen sie garnicht, weil sie nicht mehr hinschauen, bemerken nicht, daß ein Zug sie viele Kilometer in einen anderen Ort bringt. – Und dann? dann bin ich selbst unterwegs. Die letzten Häuser des Stadtrandes ziehen an mir vorbei, langsam wird es dunkel. Doch ich bemerke es kaum, weil ich so sehr mit schreiben beschäftigt bin. Was ist jetzt ? Schreibe ich, sehe ich Städte und Landschaften an mir vorbeiziehen oder sitze ich in einem Zug der von einer Stadt zur nächsten fährt ? Und was macht der Mensch der den Zug fährt ? Ich denke es ist am besten ich hole eine langweilige Zeitschrift aus meiner Tasche und blättere darin.
Eine Katze
Luzi, meine schwarze Katze Auf einmal ist mitten im Sonnenzentrum eine Katze, Luzie hab ich sie genannt. Katzen sind sehr klar mit dem was sie in ihrem Leben wollen: 1. Fressen 2. Zuwendung 3. Schlafen Ok in der Regel sind Katzen auch unternehmungslustig, Luzie nicht, ich glaube sie könnte keiner Fliege etwas zu leide tun. Die Welt da draußen betrachtet sie am liebsten durchs Fenster, da kann ihr nicht passieren. Drei Jahre sind nun vergangen und folgende Gedanken erlebe ich gerade: Ich habe eine Katze, Luzi, sie sitzt während ich hier schreibe auch meinem Schoß und schnurrt. Ihr Schwanz bewegt sich spontan, scheinbar unkontrolliert. Ich glaube sie fühlt sich wohl, gerade jetzt. Ganz gelassen liegt sie auf meinen zum Schneidersitz gefalteten Beine. Kalt werden sie nicht, aber bald einschlafen. Ist eine Katze wie ein Mensch, der außer trinken und essen auch noch Wärme, Zuwendung, Liebe braucht um zu leben, um nicht mit der Zeit zu verkümmern? Meine Luzi ist mittlerweile Blind, hört und riecht fast nichts mehr, kann nicht mehr orten woher Geräusche kommen und findet ihren Futternapf wenn überhaupt nur nach langem Suchen. Und ihr Klo ? Wenn es zufällig in der Nähe ist, macht sie rein, an sonsten macht es für sie keinen Unterschied, auch dahin zu pinkeln wo sie gerade ist, sie würde ihren Kasten eh nicht rechtzeitig finden. Nein, alt ist sie noch nicht, sie hat einen Tumor im Rachen hat der Arztgesagt, desshalb auch die Schluck- und Atembeschwerden. Warum sie noch lebt? Ich weiß es nicht. Sie kann nichts tun, außer essen, langsam, immer wieder anstoßend, umherirren, schlafen und, wenn ich mal Zeit habe, sich von mir kraulen lassen, oder einfach nur auf mir sitzen. Sie genießt meine Nähe, ich erlebe ihr Wesen. Macht ihr Leben noch einen Sinn? – Ja, bis zu ihrem Tod. Das Leben eines jeden Lebewesens, macht Sinn solange es lebt. Von manchen Wesen mag sich uns ihr Sinn erschließen, bei Anderen können wir nur zweifeln, an einer möglichen Führung Gottes. – Macht mein Leben einen Sinn? … Morgen schon kann es ganz anders aussehen. – Der Sinn, den es haben kann, kann nur in diesem Augenblick liegen. Das Leben, es wäre traurig, gäbe es nicht den Augenblick. Die Gegenwart in der die Schönheit, die Freude, der Friede und die Liebe wohnt. Vielleicht ist das ja der Sinn des Ganzen Lebens, das zu erleben, an Tiefe und Qualität zu entwickeln und auszudehnen.
Was ist Zen
Ich kann nicht sagen was Zen ist, ich kann nur sagen, was es für mich ist, was es für mich gerade jetzt ist. Zen ist Leben, ist alltäglich, ist in jedem Tag bewußt Sein. Mitbekommen was geschieht und was ich erlebe. – Eines der Resultate der Zen-Praxsis ist für mich: Frieden, Harmonie, mich verbunden fühlen mit jedem, mit allem was ist. Den Moment entdecken und in ihm Sein. Leben im Geiste des Zen, ganz praktisch beschrieben: <- Links in der Navigation, weitere Artikel über \“Was ist Zen\“
Zeichentisch und Todo\’s
Ich hab mal wieder aufgeräumt und mir einen tollen Stiftständer gebaut. Hm? was tun muss ich trotzdem selbst. Hab vor ein paar Tagen von einer tollen Alternative zu Todo-Listen bei Instagram gelesen (ich bin da auch mit vielen Fotos, könnt Ihr mal schauen: \“hier\“:https://www.instagram.com/klemens_b/). Ihr müsst wissen, ich tue mich schwer mit solchen Listen. Ich schreibe sie gerne, und wenn sie mir in einem halben Jahr wieder in die Hände fällt schaue ich, ob sich schon was erledigt hat. Also, eine super Alternative sind Tobe-Listen. Zur Erklärung, Todo heißt zu tun, *was will ich tun* und „to be“ heißt *was will ich sein*. Zum Beispiel: Glücklich, satt, im Kino… Vielleicht auch Jongleur, Dichter oder Zeichner… Probiert es aus und lasst es mich wissen ob und wie es klappt.
SFC 062 – Lebensfreude 4
Hallo Ihr, zeichnen, sich absichtslos, ohne Anspruch kreativ ausdrücken, dient auch der Lebensfreude. Manche Künstler, die sich teuer bezahlen lassen machen auch nichts anderes. Ihr wisst ja, ich bin Profi nicht-zeichnen-könner. Und als solch ein „Profi“ ist absichtslos und ohne Anspruch genau das richtige. Täglich ist das Zauberwort. Etwas, das die Lebensfreude nährt, täglich zu tun, ist richtig cool. Täglich eine Seite, einfach so – Mit Buntstiften, Wasserpinsel, Filzstiften, Fineliner oder noch tolleren Materialien – Eine Seite spontan mit irgendwas füllen. Einerseits ist das Ergebnis womöglich nichts besonderes. Andererseits ist das Ergebnis immer etwas ganz besonderes, dann es ist auf der ganzen Welt einmalig, es kommt aus uns. Wir entscheiden wie es aussieht, welche Farben wir nehmen. Probiert es aus. Zeigt mir, erzählt mir von Euren Ergebnissen. Euer Klemens
SFC 154 – Dankbarkeit
Liebe Freunde, schön dass Ihr wieder dabei seid, dies ist das 54. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. Das Thema dieser Woche: *Dankbarkeit.* Man sagt Danke, wenn man etwas bekommt. Das gehört zum guten Ton. Der „gute Ton“ hat für mich nichts mit Dankbarkeit zu tun. Diese Art der Kommunikation ist ein Handel: Ich bekomme etwas, ich bedanke mich passend und ich bekomme wieder etwas. Ich gebe dir etwas, du bedankst dich passend und ich gebe dir wieder etwas. Oft funktionieren Beziehungen so. Für mich ist Dankbarkeit Wertschätzung, das was ich bekomme nicht für garantiert, für selbstverständlich zu nehmen. Ein weiteres Wort dafür ist Liebe. Es gibt 2 große Bereiche der Dankbarkeit (hier geht es mir um den zweiten Bereich) 1. Zwischenmenschlich – „Ich liebe Dich“ hießt: ich nehme dich so an wie du bist, genau so wie du bist schätze ich dich und genieße deine Anwesenheit jeden Tag. Ich bin dankbar für alles was du bist und tust, jeden Tag. 2. Das Leben – Unser Leben ist das wertvollste was es gibt. (Teurer Luxus ist nicht wertvoll, ist einfach nur teuer. Er ist nicht einmalig und auch nicht persönlich.) Mir ist das „Leben“ zu groß, ich schaue gern auf einen Tag, auf Heute. Heute ist ein Geschenk. Der Körper ist ein Geschenk, unendlich wertvoll, denn es gibt ihn nur einmal. So lange wir leben ist etwas dran das funktioniert, und das gibt uns Möglichkeiten. Dankbarkeit ist genau das wert zu schätzen, und es zu nutzen. *Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:* Uns in Dankbarkeit üben, ist ganz einfach und die Wirkung ist wunderschön. Alles was uns gegeben wird, die schönen Dinge und die Herausforderungen. Nicht für selbstverständlich nehmen, wertschätzen, lieben. Morgens aufstehen – unser Körper, er lebt, wir können ihn nutzen. Wir haben ein Dach über dem Kopf, ein Bad, vielleicht einen Partner – Danke. Küche, Frühstück, Transportmittel, Arbei, andere Menschen… Danke. Der Tag – Leben, wir leben Heute. Gestern ist vorbei, Morgen steht in den Sternen. Danke für diesen Tag, für die Möglichkeiten die ich Heute habe, ich werde sie nutzen, mir und anderen Menschen zur Freude. Wir atmen – wenn wir unser Leben, unser Heute wertschätzen, ist das Wetter egal. Umstände, schwierige oder schöne sind Gelegenheiten. 7 Tage lang, so oft, in so vielen Situationen wie möglich. Jeden Abend reflektieren und nach 7 Tagen Bilanz ziehen. Schauen was geschehen ist. Vielleicht wollen wir etwas von dieser Praxis beibehalten. p(video-container). So wünsche ich Euch Dankbare Tage voller Wertschätzung. Euer Klemens

Gedanken zum Zen
Hier steht nichts weiter als eine Idee. – Vielleicht das Zen eine Idee ist, meine persönliche Idee von Gott und der Welt – von allem und nichts – von mir und dem was mich umgibt. Es ist meine Idee, sie wird mich nie verlassen, sie findet in mir statt.
Findet alles was ich erlebe in mir statt?
Der Sinn…
…wird nicht gegeben, ihn gilt es zu finden. Mitten im Leben überall können wir ihn entdecken, wenn wir nach ihm Ausschau halten. \“Und was wenn es doch keinen Sinn hat, das Leben?\“ Ok, nochmal von vorn. Lassen wir Gott und Religion mal aus dem Spiel. Stell Dir vor Du bist für zwei Wochen auf einer schönen Insel und machst Urlaub. Absolut gesehen macht es keinen Sinn die Tage zu genießen, Dinge zu tun die Spaß machen, aber… *Wenn es Dich erfüllt, macht es Sinn, Punkt*.
SFC 072 – Straßenkunst
Hallo Ihr, irgendwo, bei Dortmund entstand diese Bild. Wahrscheinlich finden wir solche Bilder, kilometerweit vor jeder größeren Stadt. Mich faszinieren sie. Für mich sind es Künstler die sie malen – „Eine Leidenschaft und ständiges üben lässt eine Fähigkeit entstehen.“ Kunst sollte kreativ sein, beides bringt etwas Neues hervor. Und gerade dieses Bild (ich konnte kein anderes machen, der Zug hielt eben gerade da), es zeigt nicht nur Straßenkunst sondern auch die Zeit. Der schwarze Untergrund, dann AKTOR 2014. Später wurde unten alles weiß übermalt und …SEN… geschrieben. Darüber dann die tollen Schriftzüge links und rechts. Und in dem Z, ist da nicht ein Gesicht? Eine Handvoll Zufälle waren nötig, um genau dieses Bild so zu Fotografieren. Naja, eine Kunst ist es wohl trotzdem nicht, dafür meine Leidenschaft und eine meiner Quellen für Lebensfreude. Ein Foto zeigt einen kleinen Ausschnitt der Welt wie sie im Moment der Aufnahme war – und? Nichts weiter, es ist wie im richtigen Leben. Unser Tag besteht aus vielen Momenten, wir entscheiden an welche wir uns wie erinnern. Und wir gestalten damit unsere Vergangenheit Euer Klemens
SFC 004 – Unsere Zukunft
Hallo Ihr, ok, die Vergangenheit ist auch interessant. Alles was in unserer Vergangenheit bis Heute passiert ist, hat uns dahin gebracht wo wir Heute sind. Wunderbar ist, wenn wir all das annehmen können und gerne von hier aus, wo wir jetzt stehen weiter gehen. Der Blick ins Morgen, in unsere Zukunft sehen wir bestenfalls Möglichkeiten und sind schlimmstenfalls Gewohnheiten. Wenn wir aus Gewohnheit heraus leben wird unser Morgen wie unser Gestern werden. Das ist voll in Ordnung wenn wir es so wollen. Wenn wir aber Veränderung oder Entwicklung wollen sind Gewohnheiten die dies verhindern ein großes Hindernis. Ein weiteres großes Hindernis ist der einfache Satz: „das geht nicht“, der noch weitaus schlimmer ist wie: „Ich kann das nicht“. Etwas für möglich halten ist der erste Schritt. Wird von Zukunft gesprochen geht es immer um Ziele und Visionen. Ich habe einige davon: Meine Fotos und Lomos verkaufen, ein offenes Atelier, eine kleine Galerie, Fotoworkshops geben, Spiele erfinden, Coaching Workshops halten, Jonglieren lernen, meine Karten, Bücher, Kalender verlegen und so weiter. Nun stelle ich fest, dass das alles keine Ziele sind, sondern nur Wünsche und Träume. Was aus einem Wunsch ein Ziel macht ist das Datum, der Termin den ich mir setze. Das können bei größeren Zielen auch viele Zwischenziele sein, alle mit Datum. Wünsche allein sind schön, aber erst mit einem Termin gehe ich eine eigene Verpflichtung ein, dieses Ziel auch erreichen zu wollen. Meist fange ich auch dann erst an mir Gedanken darüber zu machen was ich tun kann es zu erreichen. Das sind nun meine ersten Gedanken zu (meiner) Zukunft, Euer Klemens